Florent Zejnullahu wechselt zum SSV Küntrop

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Florent Zejnullahu (links) zieht es zur neuen Saison zum SSV Küntrop.

Küntrop - Des einen Freud, des anderen Leid: Während sich die Verantwortlichen des Fußball-A-Kreisligisten SSV Küntrop riesig über die Zusage von Florent Zejnullahu für die Saison 2016/17 freuen, verliert der VfB Altena mit dem Werdohler im Sommer einen Führungsspieler, den man im Reinecke-Stadion wohl sehr gerne behalten hätte.

„Wir sind sehr froh, dass sich Florent für uns entschieden hat. Wir wissen, dass wir einen hervorragenden Fußballer bekommen werden“, sagte Küntrops Geschäftsführer Jörg Wördemann am Dienstag.

Den Wechsel des Allrounders vom Pragpaul an die Dineike dürfte ihm in erster Linie SSV-Trainer „Jupp“ Lategano schmackhaft gemacht haben. Denn Lategano und Florent Zejnullahu sind Arbeitskollegen, kennen und schätzen sich schon seit Jahren. Dem Vernehmen nach lagen dem Bruder von Fitim Zejnullahu, der vor einigen Wochen seinen freiwilligen Abschied als VfB-Trainer zum Saisonende angekündigt hatte und dann Platz für den im Anschluss neu verpflichteten Robert Krumbholz machen wird, auch andere Angebote vor. Unter anderem soll Bezirksligist TuS Plettenberg die Fühler nach Florent Zejnullahu ausgestreckt haben. Über das freie Osterwochenende aber entschied sich der kopfballstarke Werdohler für einen Wechsel zum SSV Küntrop und damit für einen A-Ligisten im Arnsberger Kreisoberhaus.

Die Personalie Florent Zejnullahu ist aber nicht die einzige, die der SSV in den vergangenen Tagen festzurrte. Nachdem schon Anfang des Monats ein Großteil des aktuellen Aufgebotes sein „Ja-Wort“ für eine weitere Spielzeit gegeben hatte, sagten nun auch Matthias Voß und Muhammed Dalkiran zu. Außerdem werden die Eigengewächse Teckhaus und Schlosser ihre Chance in der „Ersten“ bekommen. Beide sollen laut Jörg Wördemann „hochgeschrieben werden“, um sowohl in der A-Jugend als auch in der „Ersten“ spielen zu können.

Abgeschlossen sind die Planungen des SSV damit aber noch nicht. Wördemann kündigte für die nächsten Tage noch die Verpflichtung des einen oder anderen externen Neuzugangs an.

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