TTC Altena überrascht mit weiterem Neuzugang

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Rückkehr in die Burgstadt: Andrzej Makowski trägt nach einer Saison beim Zweitligisten SV Siek und einer weiteren in seiner Heimat Polen künftig wieder das Trikot des TTC Altena, für den er bereits sechs Jahre lang gespielt hat.

ALTENA ▪ Ursprünglich hatte der TTC Altena seine Planungen für die neue Saison in der 2. Tischtennis-Bundesliga abgeschlossen, jetzt überrascht der Aufsteiger aber doch noch mit einem weiteren Neuzugang, der in der Burgstadt ein alter Bekannter ist. Andrzej Makowski kehrt nach einem Jahr beim SV Siek und einer weiteren Saison in seiner Heimat Danzig nach Altena zurück.

Makowski hatte vor seinem Wechsel nach Siek sechs Jahre lang für den TTC an der Platte gestanden, war mit ihm auch in die 2. Liga aufgestiegen, ehe er am 25. April 2010 beim TTC Hagen sein vorerst letztes Spiel für die Burgstädter bestritt. Nachdem der Abstieg der Altenaer in die Regionalliga feststand, hatte es die damalige Nummer zwei zum SV Siek in die Nähe von Hamburg gezogen, wo er in der Saison 2011/12 weiter in der 2. Tischtennis-Bundesliga Nord aktiv war. In Siek hatte er an Position drei Sascha Nimtz abgelöst, mit dem er künftig gemeinsam in einem Team spielen wird. Nachdem der heute 30-Jährige dann Vater einer Tochter geworden ist, kehrte er in seine Heimat nach Polen zurück.

„Andrzej ist mit uns aufgestiegen, war stets ein Kämpfer, hat immer seine Leistung gebracht und hervorragendes Tischtennis geboten“, bedauerte TTC-Teamsprecher Ralf Springob einst Makowskis Entscheidung, freut sich jetzt umso mehr, ihn nach zwei Jahren wieder in der Burgstadt begrüßen zu können. „Uns hat eine E-Mail erreicht, dass Andrzej wieder einen Verein in Deutschland sucht. Letztendlich haben wir uns dann für ihn entschieden“, so Springob, der die Mannschaft damit für die neue Spielzeit gut aufgestellt sieht. Hinter dem neuen 17-jährigen Spitzenspieler Yoshihiro Ozawa aus Japan sowie Ara Karakulak und Petko Gabrovski wird Andrzej Makowski die Position vier bekleiden, wo sich der TTC von ihm durchaus eine positive Bilanz erhoffen darf. Neuzugang Sascha Nimtz rückt damit ans untere Paarkreuz, wo er zusammen mit Florian Buch spielen wird. Peter Petrovics, der ursprünglich für die Position sechs vorgesehen war, wird ebenso wie Wilfried Lieck in der zweiten Mannschaft gemeldet. „Damit haben wir aber gleich zwei starke Spieler in der Hinterhand, falls uns mal wieder das Verletzungspech ereilen sollte“, so Springob, der nun gespannt abwartet, welche Überraschungen die Konkurrenten noch bis zum Ende der Wechselfrist am 31. Mai bereit halten. „Egal, ob Hagen, Bergneustadt, Köln, Velbert oder Berlin – es gibt noch viele Fragezeichen“, hält sich Springob daher auch noch bedeckt, was das Saisonziel der Altenaer angeht. Fakt ist aber, dass man möglichst frühzeitig die Klasse sichern will. „Dadurch, dass Sascha Nimtz jetzt nach unten rückt, sind wir an allen Paarkreuzen recht ausgeglichen besetzt. Das obere zählt zwar nicht zu den stärksten, aber positiv bzw. ausgeglichen können sie sicherlich alle spielen. Mit Ozawa und Gabrovski haben wir zwei Jungspunde im Team, zudem vier erfahrene Spieler. Und auch menschlich dürfte es sehr gut zusammenpassen“, geht Springob optimistisch in die neue Saison, die für den TTC Altena bekanntlich mit dem Pokalwettbewerb am 26. August in Jülich beginnt. Nach einem Freilos treffen die Altenaer in der zweiten Runde auf die Gastgeber aus Jülich, anschließend auf den Sieger der Partie Bergneustadt – Köln/Dortmund. Danach würde eine reizvolle Aufgabe gegen einen Erstligisten warten.

Von Britta Kaufmann

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