RV Altena hat beste Voltigierer Südwestfalens zu Gast

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Auch die heimischen Voltigierer wie Svenja Staube wollen in Küntrop am Wochenende ihr Können zeigen.

Altena/Küntrop - 300 Voltigierer werden am Wochenende beim Reitverein Altena in Neuenrade-Küntrop erwartet. Denn dort beginnt am Samstag eines der wichtigsten und größten Voltigierturniere Südwestfalens.

Anreisen werden die besten Voltigierer des Landesverbandes, darunter beispielsweise auch die Hernerin Christine Kuhirt, die bereits 2013 die Deutsche Meisterschaft und jüngst den Equitana Voltigiercup gewinnen konnte, sowie das heimische Top-Paar Jolina Ossenberg-Engels und Timo Gerdes, die im Doppel an den Start gehen werden und erstmals ihre neue Kür zeigen.

Gleichzeitig gelten einige Prüfungen als Qualifikation für die Meisterschaften des Jahres. „Wir sind sehr zufrieden mit dem Nennungsergebnis. Vor allem aber auch mit der Qualität. Gerade im Bereich des Einzelvoltigierens sind fast alle vertreten, die unter den besten Zehn der Landesmeisterschaft im vergangenen Jahr waren“, freut sich der erste Vorsitzende des RV Altena, Ralf Ossenberg-Engels.

Der Samstag steht ganz im Zeichen des Leistungssports. Voltigierer von der Leistungsklasse A bis zur Königsklasse S werden erwartet. Mit Spannung blicken die Veranstalter auf die Prüfung der L-Gruppen. Denn für sie ist es die erste Qualifikationsprüfung für den Nachwuchsförderpreis, also die westfälische Meisterschaft der L-Gruppen. Direkt im Anschluss steht Doppelvoltigieren an. Wieder eine Qualifikationsprüfung für die Westfälische Juniormeisterschaft. „Das ist eine Premiere. Dieser Wettbewerb wird erstmals ausgeschrieben. Bisher gab es kein Doppel für die Junioren auf Landesmeisterschaften“, erklärt der Vorsitzende.

Höhepunkt des Samstags ist aber ganz klar die Kür der S-Gruppen. Bis unter das Hallendach werden die westfälischen Spitzengruppen, zu denen im Übrigen auch die erste Mannschaft des Reitvereins Altena gehört, die Übungen bauen. Akrobatik auf höchstem Niveau.

Der Sonntag ist dann dem Nachwuchs gewidmet. „Wir wollen zum einen natürlich, dass unsere jüngeren Voltigierer Erfahrung sammeln können, zum anderen aber auch den Nachwuchs aus der Region fördern“, erklärt Ralf Ossenberg-Engels. Die Beteiligung aus dem Märkischen Reiterverband ist allerdings eher schlecht. Vor allem aus dem märkischen Südkreis sagten viele Vereine ihre Teilnahme ab. „Das Hauptproblem waren offensichtlich erkrankte Pferde. Da kann man nichts machen. Ein braves Voltigierpferd kann man eben nicht so leicht ersetzen“, so der Vorsitzende.

Die Wettbewerbe an der Wasserburg-Straße beginnen am Samstag um 8 Uhr und am Sonntag um 10 Uhr. Bis zum späten Nachmittag sind Zuschauer und Fans willkommen. Die komplette Zeiteinteilung ist unter www.reitverein-altena.de einsehbar. - Von Lydia Machelett

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