Tischtennis, Regionalliga

Altenaer verhängen die Höchststrafe

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TTC-Spielertrainer Teo Yordanov verbuchte mit seinem jungen Team gegen Bergneustadt gestern den vierten Saisonsieg.

Altena – Das war überraschend deutlich: Nach etwas mehr als zwei Stunden verhängte Tischtennis-Regionalligist TTC Altena am Sonntag in seinem letzten Heimspiel des Jahres mit 9:0 gegen eine ersatzgeschwächt angereiste Zweitvertretung des TTC Schwalbe Bergneustadt die Höchstrafe und verteidigte Rang drei.

„In der bitter kalten Halle können wir scheinbar gut spielen“, sagte der TTC-Vorsitzende Ralf Springob, der sauer darüber war, dass zum wiederholten Mal sonntags die Sauerlandhalle nicht ausreichend beheizt war. Sportlich aber gab es aus Altenaer Sicht am 1. Advent gar nichts zu meckern gegen die Oberbergischen, die ohne ihre Spitzenleute Alberto Miño und Yang Lei ins Lennetal gekommen waren. Somit rückten Muhamed Kushov und Vladislav Broda bei den Gästen an das Spitzenpaarkreuz, und die Altenaer Tischtennis-Ikone im Dress der Bergneustädter, Manfred Nieswand, schlug an Brett drei auf.

Im Doppel ging Nieswand zusammen mit Broda zwar über die volle Distanz, gegen Nils Maiworm und Stanislav Ivanov, der den verhinderten Bosbach vertrat, aber zogen die Gäste im fünften Satz mit 3:11 den Kürzeren. Die anderen Doppel entschieden die Burgstädter derweil deutlicher zu ihren Gunsten. Yordanov/Todorov bezwangen Kushov/Hollweg ebenso mit 3:1 Sätzen wie Slanina/Steeg die Formation Galatiltis/Eggers.

Nieswand verliert Generationenduell

Dem 3:0-Traumstart ließ Altenas Spielertrainer Teo Yordanov einen Drei-Satz-Erfolg gegen Broda folgen. Und als dann Stefan Todorov gegen Muhamed Kushov mit 11:6, 7:11, 11:4 und 11:6 die Oberhand behielt, war der Heimsieg endgültig aufs Gleis gestellt. Maiworm erhöhte durch ein 3:1 gegen Galatiltis auf 6:0 für die Burgstädter.

Was folgte, war das Generationenduell zwischen Youngster Tobias Slanina und dem 64-jährigen Altmeister Manfred Nieswand. Gegen den mehrfachen deutschen Seniorenmeister und ehemaligen Weltmeister lag Slanina mit 1:2 Sätzen zurück, erzwang mit einem 11:5 im „Vierten“ dann aber den Entscheidungssatz und krönte mit einem 11:4 seine Aufholjagd. „Unten“ machten Steeg (3:1 gegen Hollweg) und Bosbach-Ersatz Ivanov (3:0 gegen Eggers) dann schon den Deckel drauf.

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