Tischtennis, Regionalliga

Ein Heimsieg mit Ausrufezeichen

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Stefan Todorov hadert in dieser Saison weiter mit Fortuna. Der junge Bulgare im TTC-Dress gewann gestern zwar sein Doppel an der Seite von Teo Yordanov, trotz toller Leistung aber verlor er sein erstes Einzel gegen Ilia Barbolin sehr unglücklich im Entscheidungssatz.

Altena - „Das war ein ganz wichtiger Sieg. Ich bin mit den Jungs sehr zufrieden“, pustete Teo Yordanov nach dem 9:4-Heimsieg des Tischtennis-Regionalligisten TTC Altena gegen die TG Neuss kräftig durch. Zufrieden, das durfte Yordanov nach dem dreistündigen Fight in der Sauerlandhalle auch mit sich selbst sein.

Der TTC-Spielertrainer, der sich in dieser Saison in glänzender Form befindet, steuerte einen Einzelsieg und einen Erfolg an der Seite seines bulgarischen Landsmannes Stefan Todorov im Doppel bei. Einen glänzenden Eindruck hinterließ gestern zudem Lukas Bosbach, der die Maximalausbeute einfuhr für sein Team. An der Seite von Nils Maiworm ließ Bosbach den TTC-Anhang im Doppel erstmals jubeln.

Denn gegen das starke und favorisierte Neusser Spitzendoppel Barbolin/Ahrens machte das Altenaer Duo ein fantastisches Spiel und bezwang die erfahrenen Strategen mit 11:9, 7:11, 11:7 und 13:11. Weil die ganz jungen Talente Slanina/Steeg einen Drei-Satz-Sieg gegen Lenzen/Hoheisel folgen ließen, stand es nach den Doppeln 3:0 für die Lennetaler. Gegen Tom Heiße musste Teo Yordanov mit 1:3 Sätzen dann den ersten Neusser Punkt zulassen.

Bosbach mit starker Vorstellung

Alle, die es mit dem TTC hielten und halten, drückten im Anschluss dem in dieser Saison bislang so glücklosen Stefan Todorov die Daumen. Der junge Bulgare spielte gegen Ilia Barbolin tolles Tischtennis, legte eine 2:0-Satzführung hin, ehe sich dann wieder der Kopf meldete. Barbolin schnappte sich die Sätze drei und vier jeweils mit 11:7. Im „Fünften“ war Todorov wieder voll auf Augenhöhe, Match und Punkt aber gingen mit 10:12 an den Neusser Einser. Das war bitter für Todorov, der später gegen Heiße auch sein zweites Einzel verlieren sollte (0:3).

Überragend hingegen die Vorstellungen von Lukas Bosbach, der an Brett drei erst im Fünf-Satz-Krimi gegen Lenzen den längeren Atem und später in seinem zweiten Tageduell über die volle Distanz Comebacker-Qualitäten gegen den erfahrenen Bernd Ahrens bewies. Zwei Matchbälle wehrte Lukas Bosbach ab und siegte in einem mitreißenden Duell mit 16:14 im „Fünften“. Nils Maiworm war gegen Ahrens zunächst leer ausgegangen (1:3), machte am Ende aber mit einem Fünf-Satz-Sieg gegen Lenzen den Deckel drauf. Das war möglich, weil Slanina und Steeg am unteren Paarkreuz in der ersten Einzelrunde ihre Partien gegen die Neusser Ersatzspieler Forelle und Hoheisel souverän gewonnen hatten.

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