VfB-Trainer Zejnullahu hört im Sommer auf

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Nach vier Jahren beim VfB Altena ist zum Saisonende Schluss: Trainer Fitim Zejnullahu.

Altena - Nach vier erfolgreichen Jahren im Reinecke-Stadion wird Fitim Zejnullahu zum Saisonfinale am 29. Mai gegen den TuS Neuenrade zum letzten Mal auf der Trainerbank des Fußball-A-Kreisligisten VfB Altena Platz nehmen.

„Diese Entscheidung ist mir sehr, sehr schwer gefallen, weil ich mich beim VfB total wohl gefühlt habe und sich der Vorstand sehr um mich bemüht hat. Es war eine super Zeit in Altena und das Beste, was mir passieren konnte“, betonte Zejnullahu, der in erster Linie private Gründe für seine Entscheidung anführte.

„Ich höre auf, weil ich mich noch intensiver um meine Familie kümmern möchte. Mein Sohn kommt in diesem Jahr in die Schule und möchte jetzt auch Fußball spielen“, betont der zweifache Familienvater. Außerdem möchte Zejnullahu die Zeit nutzen, „um mich als Trainer weiterzubilden und weitere Scheine zu machen“. Bereits im Dezember, so der Werdohler, habe er für sich die Entscheidung gefällt, sein Traineramt bei den Blau-Weißen nach Saisonende niederzulegen.

Was folgte, waren Gespräche mit Co-Trainer Julian Kroll und Vorstandsmitgliedern der VfB-Fußballabteilung. Zejnullahu schwankte in seiner Meinung, blieb letztlich aber bei seiner ersten Entscheidung. „Ich habe es mir wirklich nicht leicht gemacht, weil die Zeit beim VfB einfach nur schön war“, so der Werdohler, der mit den Burgstädtern im Lüdenscheider Kreisoberhaus zweimal in Folge als Tabellenfünfter über die Ziellinie trat und sie in der laufenden Saison in der Spitzengruppe etablierte.

Endgültig war die Entscheidung des Übungsleiters bereits vor der mit Blick auf die Torchancen unglücklichen 1:3-Niederlage am Sonntag gegen Liga-Primus SC Lüdenscheid und hat also nichts mit dem vermeintlichen Ende der Altenaer Meisterschaftsträume zu tun, versicherte Fitim Zejnullahu am Montag. „Bis zum Ende der Saison werde ich weiter mein Bestes für den VfB geben und versuchen, mit der Mannschaft alles rauszuhauen. Ich glaube, dass hier in den letzten vier Jahren etwas sehr Gutes gewachsen ist. Und ich hoffe und wünsche, dass die Mannschaft in der nächsten Saison zusammenbleibt und mit einem neuen Trainer ihren Weg weiter geht“, betonte der 33-Jährige, dessen hervorragende Arbeit beim VfB auch von vielen Trainerkollegen – unter anderem von FSV-Coach Manuel Sander – geschätzt wurde und noch immer wird.

„Wir bedauern die Entscheidung von Fitim sehr, können sie aber nachvollziehen“, sagte VfB-Vorsitzender Klaus Westerwell, der mit seinen Vorstandskollegen alles versuchte, um den Werdohler noch umzustimmen und ihm auch eine zeitliche Entlastung in Form eines weiteren Assistenten in Aussicht gestellt hatte – vergebens.

„Fitim ist ein sehr engagierter Trainer und äußerst loyal. Er ist einer der Besten, die ich in dieser Funktion bislang kennengelernt habe. Wir hätten gerne mit ihm weitergemacht“, erklärte Westerwell.

Bereits am Dienstagabend wird der VfB-Vorstand mit dem Mannschaftsrat und Zejnullahu ein Gespräch führen, in dem es vor allem um die Nachfolge des Werdohlers gehen soll. Dass Fitim Zejnullahu in die Suche nach seinem eigenen Nachfolger mit eingebunden wird, ist für Westerwell eine Selbstverständlichkeit: „Fitim wird bis zum Schluss alles geben und uns auch in dieser Hinsicht unterstützen.“

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