VfB Altena startet beim Kiersper SC II in die Rückrunde

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Mete Firat und der VfB kamen im Hinspiel gegen die KSC-Reserve erst in Überzahl richtig in Schwung.

ALTENA -  Die Namen der Torschützen und die Zahlen aus den Ergebnissen der Vorbereitung sind Schall und Rauch. „Die Leistungen waren in Ordnung, das ist ja alles schön und gut, doch es geht wieder bei Null los“, äußert Fitim Zejnullahu, Coach des VfB Altena vor dem Gastspiel beim Kiersper SC II, mit dem die Burgstädter A-Liga-Kicker die Meisterschaft wieder aufnehmen (Sonntag, 13 Uhr, Felderhof).

Nach einem Vierteljahr geht es erstmals wieder um Punkte, als Rangvierter trifft die Mannschaft aus der Burgstadt auf den gastgebenden Tabellenzwölften, der trotz niedriger Platzierung keinerlei Abstiegsdruck verspürt. „Die Kiersper haben einen Großteil ihrer Punkte in Heimspielen geholt. Außerdem werden vielleicht auch einige Spieler aus der ,Ersten’ in den Kader kommen“, erwartet der VfB-Coach einen gut aufgestellten Gegner. Die personellen Voraussetzungen sind beim VfB zur Wiederaufnahme des Ligabetriebes alles andere als ideal. Neben dem urlaubenden Crummenerl droht mit Julian Kroll (Grippe) auch der Ausfall des zweiten Leistungsträgers. Bei einem dünnen Kader bleiben dem VfB-Coach nicht viele Optionen.

Olaf Kewitsch, Trainer der KSC-Reserve, kann die Ausfälle von Denny Elia (Knöchelverletzung), Patrick Gottemeier (Trainingsrückstand) und Wiedereinsteiger Oliver Uhlmann (Kreuzbandanriss) hingegen kompensieren. Nicht – und da kann der VfB aufatmen – mit „Anleihen“ aus der Bezirksligamannschaft, sondern aufgrund der großen Leistungsdichte innerhalb des eigenen 20er-Kaders. „An einem guten Tag können wir jede Mannschaft ärgern“, sagt Trainer Kewitsch und verweist auf das Hinspiel im Reinecke-Stadion, in dem die Gäste bis zur Roten Karte gegen Bell kurz vor der Pause zumindest auf Remiskurs gelegen hatten, ehe der VfB in Überzahl noch deutlich mit 5:1 (1:1) gewinnen konnte.

In Sachen Taktik wollte VfB-Trainer Zejnullahu noch nicht alle Karten auf den Tisch legen und letzte Anpassungen in der Besprechung vor dem Anpfiff vornehmen. Er verriet aber, dass er seine Mannschaft offensiv ausgerichtet in die Begegnung schicke. - tbu/nico

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