VfB Altena mit neuem Coach zum ersten Sieg

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Altenas Marius Dragila lief in Hagen zur Höchstform auf, war mit acht Toren erfolgreichster Werfer des VfB.

Hagen - Neuer Trainer, erster Saisonsieg: In Spiel eins nach der Ära Stefan Rittinghaus setzte sich Handball-Bezirksligist VfB Altena bei der „vierten Welle“ des VfL Eintracht Hagen mit 34:29 (15:14) durch und stieß unter der Regie des rumänischen Spielertrainers Robert Csunderlik nach sechs Pleiten in Serie den Bock um. Der erste Erfolg der Blau-Weißen war ein Produkt des Willens.

Von Lars Schäfer

Allen voran das Altenaer Rumänen-Trio Csunderlik, Dragila und Anton hatte großen Anteil am Triumph. Sergiu Anton lief auf Linksaußen zur Höchstform aus, Linkshänder Marius Dragila war mit acht Toren erfolgreichster VfB-Schütze. Und Spielertrainer Robert Csunderlik stand fast komplette 60 Minuten auf dem Parkett, zog sowohl im Angriff als auch in der Deckung die Fäden. Weil auf Torhüter Martin Gerstberger in kritischen Phasen Verlass war und der neue VfB-Sportchef Marvin Scholz im zweiten Durchgang ein starkes Comeback feierte, kam in der Sporthalle Mittelstadt nur eine Mannschaft für den Sieg infrage – die galligere aus der Burgstadt.

Im Gegensatz zu Vorgänger Rittinghaus ließ Csunderlik statt der bisherigen 6:0-Deckung mit einer 3:2:1-Abwehrformation agieren, an der sich der VfL zunächst die Zähne ausbiss. Die Gäste führten schnell mit 5:1, verloren nach dem 8:3 (11.) dann aber den Faden. Hagen knabberte den Rückstand bis zur Pause fast komplett ab, hatte zu Beginn des zweiten Abschnitts sogar kurzzeitig die Nase vorne. Doch der VfB fand ohne Robin Kern, der wegen eines vermeintlich überharten Foulspiels „Rot“ gesehen hatte (30.), zurück in die Spur, agierte sowohl im Angriff als auch in der Deckung wieder so konzentriert wie zu Beginn und setzte sich über 24:21 (43.) und 28:23 (50.) entscheidend ab. Eintrachts „Vierte“ kam zwar noch mal auf zwei Tore heran (30:28), im Schlusssprint aber hatte Altena trotz weiterer roter Karten gegen Kevin Kern und Anton (3 x 2) den längeren Atem.

VfB-Stadt- und Ligarivale TS Evingsen trennte sich am Samstagabend vor eigenem Anhang 30:30-Unentschieden vom TV Lössel. Überragender Spieler war TSE-Regisseur Max Heinemann, der mit elf Toren zugleich erfolgreichster Werfer des Aufsteigers war.

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