VfB-Notelf zementiert mit Sieg gegen Rönsahl Rang fünf

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VfB-Wirbelwind Erdal Gündüzgiden (links) bemühte sich zwar nach Kräften, war bei TSV-Verteidiger Paul Isaak aber in guten Händen.

Altena - Erfolgreicher Heimkehraus für den VfB Altena in der Fußball-Kreisliga A Lüdenscheid: Dank des goldenen Tores von Trainer-Bruder Florent Zejnullahu bezwangen die akut ersatzgeschwächten Burgstädter am Dienstagabend den nicht in Bestbesetzung angereisten TSV Rönsahl mit 1:0 (0:0), zementierten Tabellenplatz fünf und können sich nun voll und ganz auf das Schützenfest vorbereiten.

In einem ganz schwachen ersten Durchgang servierten beide Mannschaften den Kiebitzen schwer verdauliche Magerkost. Die einzigen guten Tormöglichkeiten besaßen die Kicker von der Kreisgrenze zum Oberbergischen durch Janzen (26.) und Wied, der aus kurzer Distanz an Altenas Schlussmann Psotta scheiterte (40.). Zu einem Leckerbissen wurde die bedeutungslose Partie zwar auch nach dem Wechsel nicht, aber immerhin nahm sie jetzt an Fahrt auf. Die erste dicke Chance in Halbzeit zwei besaß erneut Rönsahls Wied, der das Leder knapp neben den Kasten setzte (47.). Aber auch die Hausherren wurden nun mutiger, investierten mehr und mehr in das letzte Heimspiel und hatten durch Loos ihre erste Großchance. Der Youngster jedoch brachte das Spielgerät aus wenigen Metern nicht über die Torlinie (49.). Spätestens jetzt waren die Blau-Weißen drin im Match, erhöhten die Schlagzahl und wurden mit dem zweiten gefährlichen Torschuss prompt belohnt. Florent Zejnullahu traf aus rund 20 Metern via Innenpfosten ins lange Eck (56.).

Nachhaltige Wirkung zeigte der Rückstand bei den Gästen aber nicht. Der TSV krempelte die Ärmel hoch und bemühte sich redlich um den Ausgleich. Dimitri Wied fand in Psotta aber erneut seinen Meister (61.), während Henrick Schmitz das Leder hauchdünn vorbei köpfte. Weil der VfB seine guten Konter nicht konsequent zu Ende spielte, blieb es zumindest ein spannendes Duell. In der Nachspielzeit versiebte der eingewechselte Scimeca die letzte dicke Möglichkeit für den glücklosen TSV.

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