„Der Löwe von Bochum“ feiert mit dem TTC

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Verfolgte den Auftritt des Meisters: „Bernie“ Vossebein.

Altena - Es war das vielleicht schönste Bild eines meisterlichen Abends: Bernhard „Bernie“ Vossebein, neben Wilfried Lieck eine Legende des deutschen Tischtennis, verfolgte am Samstag das vorletzte Heimspiel des bereits als NRW-Liga-Meister feststehenden TTC Altena.

„Die Altenaer sind einfach zu gut für diese Liga“, urteilte der heute 91-jährige „Löwe von Bochum“ nach dem 9:4-Erfolg des TTC gegen den GSV Fröndenberg.

Die Freude über den Besuch von „Bernie“ Vossebein war bei den Verantwortlichen des zukünftigen Oberligisten sichtlich groß. Vossebein feierte nach einer imponierenden aktiven Laufbahn auch als Trainer große Erfolge und coachte unter anderem jahrelang jenen TTC Altena, bei dem er neben Altmeister Wilfried Lieck bis heute noch immer viele Freunde hat. Also ließ es sich das einst wegen großen Kämpferherzens als „Löwe von Bochum“ titulierte Tischtennis-Urgestein am Samstag nicht nehmen, den von einer kleinen Meisterfeier eingerahmten Auftritt der Burgstädter gegen Fröndenberg zu verfolgen.

Was Vossebein zu sehen bekam, war richtig guter Sport. Und das lag auch an den Gästen. Der GSV machte dem Liga-Dominator das Leben lange schwer, musste sich letztlich dann aber doch geschlagen geben. Überraschend war die Fünf-Satz-Niederlage des Altenaer Duos Karakulak/Köstner gegen Sijtstra/Witton. An den Nebentischen aber ließen Zielinski/Jarkowski und Wierzchowski/Lieck nichts anbrennen und sorgten so für eine 2:1-Führung der Altenaer nach den Doppeln.

Mit glatten Drei-Satz-Erfolgen bauten Karakulak und Zielinksi die Führung auf 4:1 aus, ehe Köstner gegen Unkhoff im „Fünften“ knapp das Nachsehen hatte. Da auch Wierzchowski an Brett vier gegen Ostendarp unterlag, kam Fröndenberg auf 4:3 heran. Während Jarkowski danach souverän den fünften Punkt einfuhr, fand Lieck vor den Augen seines Ex-Trainers Vossebein gegen Marc Michelt einfach nicht zu seinem Spiel und unterlag nach vier Durchgängen. Es sollte aber der letzte Punktverlust des Meisters bleiben, da Karakulak, Zielinski, Köstner und Wierzchowski im Anschluss allesamt ihre Partien gewannen.

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