Fußball-Oberliga

Zwei Top-Transfers für den RSV

Alessandro Tomasello, Fußballspieler
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Alessandro Tomasello trägt ab sofort wieder das Trikot des RSV Meinerzhagen.

Fußball-Oberligist RSV Meinerzhagen erweitert seinen Kader um zwei alte Bekannte.

Meinerzhagen – „Es wird Härtefälle geben“, sagt Trainer Mutlu Demir, wenn die Sprache auf den 18-Mann-Kader des RSV Meinerzhagen für die auf Freitagabend vorgezogene Saison-Heimpremiere gegen den FC Eintracht Rheine (Anstoß 19.30 Uhr, Stadion Oststraße) kommt.

Das heißt mit anderen Worten: Es werden sich Akteure auf der Tribüne wiederfinden, die das Zeug für den Spieltagskader haben und in diesem nur deshalb nicht stehen werden, weil ihn das Reglement auf 18 Spieler begrenzt. Im Profi- und im ambitionierten Amateurfußball gehört das zum Alltag, ist in Bezug auf den RSV Meinerzhagen der Saison 21/22 aber durchaus bemerkenswert. Denn noch vor zwei Monaten hätten sich Kader und Startformation mehr oder minder von selbst aufgestellt. Inzwischen freut sich Demir jedoch über erhöhten Konkurrenzkampf auf gestiegenem Niveau.

In den zurückliegenden beiden Wochen waren schon Jun-Myeong Oh, Erlon Sallauka und Richard Dissing zum Kader des Oberligisten gestoßen, jetzt sind nun noch zwei klangvolle Namen und veritable Top-Transfers hinzugekommen: Alessandro Tomasello (25) und Can Sakar (24) werden ab sofort wieder für den RSV auflaufen.

Als „absolute Bereicherungen“ bezeichnet der Trainer das Duo, dessen Kontrakte an der Oststraße zum 30. Juni ausgelaufen waren. Beide hatten danach um ein Engagement im Profibereich vorgespielt – das kam nicht zustande, und als es ihrem alten Klub kurzfristig gelang, einen zusätzlichen Sponsor aufzutun, war die Rückkehr zum RSV perfekt. Spielberechtigt sind die beiden Mittelfeldspieler aller Voraussicht nach bereits für das Duell mit Eintracht Rheine.

Dem Comeback der beiden Westfalenpokalsieger von 2020 steht freilich auch ein Abschied gegenüber: Tim Treude, der seit 2018 das blau-weiße Trikot trägt, wird nach dem Freitag-Spiel nur noch als Stand-by-Spieler zur Verfügung stehen. Grund dafür sind die beruflichen Verpflichtungen des 31-Jährigen sowie seine Tätigkeit im Trainerteam der neuen Frauenfußballmannschaft von Borussia Dortmund. „Wie das Modell genau aussehen wird, werden Tim und ich noch besprechen. Sein Spielerpass wird auf jeden Fall in Meinerzhagen bleiben“, erläutert Mutlu Demir.

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