Auftakt-Derby zwischen Affeln und Küntrop

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Beim Bürgermeister-Pokal hatten die Affelner mit Dino Tammaro (rechts) gegen Küntrop mit 2:4 das Nachsehen.

Affeln -  Besondere Bühne für ein besonderes Spiel: Mit drei Tagen Verspätung starten am Mittwochabend (19.30 Uhr, Sportplatz Auf der Stummel) auch die beiden heimischen Arnsberger Fußball-A-Kreisligisten in die neue Saison. Der SV Affeln empfängt gleich zum Auftakt den Neuenrader Stadtrivalen SSV Küntrop.

Beide Trainer versuchen dabei, dem jeweils anderen die Favoritenrolle zuzuschieben. „Es wäre vermessen, uns als Favoriten hinzustellen“, wiegelt Affelns Spielertrainer Stefan Merschmeier mit Blick auf die Zitter-Saison, die hinter dem SVA liegt, ab. Bekanntlich rutschte Merschmeiers Elf in der vergangenen Spielzeit in den Abstiegskampf, den das Team erst kurz vor Toreschluss zu einem erfolgreichen Ende, zum Klassenerhalt führte.

Außerdem erinnert Merschmeier an den Bürgermeister-Pokal, quasi die Neuenrader Stadtmeisterschaft, Anfang August. Damals unterlag der SVA mitten in der Vorbereitung den Küntropern mit 2:4. „Da hat man gesehen, dass man gegen den SSV auch ganz locker verlieren kann“, betont der Affelner Trainer.

Die Vorfreude ist dennoch groß. Doch warnt Stefan Merschmeier seine Mannen vor Übermotivation. „Im Derby kann es heiß her gehen, die Emotionen können das Spiel beeinträchtigen“. glaubt der Coach: „Wenn man viel diskutiert, kann das von den eigentlichen Aufgaben ablenken.“

Emotionen bewertet sein Gegenüber, SSV-Trainer Daniel Heidmann, keineswegs als Bremsklotz, eher als Motor. „In der Vorbereitung hatten wir mit vielen urlaubsbedingten Ausfällen zu kämpfen. Jetzt haben wir gleich am Anfang das Derby – ich hoffe, dass sich dadurch alles regelt“, sagt der Küntroper Coach.

Die Stärken des SVA sieht Heidmann in der Offensive. Abwehrbeton will er dennoch nicht anrühren lassen, aber: „Zumindest sollten wir ihnen vorne nicht so viel Platz lassen.“ Seine Elf sieht Heidmann als Außenseiter, „weil wir Aufsteiger sind und ich die Liga noch nicht so gut einschätzen kann“. Verzichten muss er auf die privat verhinderten Marco Stepfansky und Henning Müller sowie auf Tim Brockhagen (Blinddarm-OP).

Die Affelner, die ohne Kevin Mrohs (Urlaub) und den gesperrten Andreas Midderhoff auskommen müssen, haben für den Falle des Derbysieges am vergangenen Wochenende schon einmal das Feiern geübt: Beim 40. Geburtstag ihres Spielertrainers. - cm

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