4:3-Erfolg am 50. Spieltag / Highlights im Video

Brooks Macek macht für die Roosters den Sack in Mannheim zu

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Roosters-Angreifer Chad Bassen und seine Teamkollegen nahmen dank konzentrierter Leistung auch die Hürde in der SAP-Arena.

Mannheim - Die Iserlohn Roosters sind dem Heimrecht im Playoff-Viertelfinale ausgerechnet bei „Angstgegner“ Adler Mannheim ein gehöriges Stück näher gekommen. Zum ersten Mal in dieser Saison gewannen die Sauerländer nach cleverem Spiel gegen die Adler, feierten vor mehr als 10 000 Zuschauern einen 4:3 (2:1, 0:2, 2:0)-Erfolg.

Mit dem was die Blau-Weißen in Ingolstadt gezeigt hatten, hatte das Auftaktdrittel in der SAP-Arena nichts zu tun. Auch ohne Dupont, Connelly, Côté und Shevyrin, war das Pasanen-Team gut organisiert, agierte einfach, taktisch sicher, kam schnell aus der eigenen Defensivzone und stand hinten weitgehend sicher, obwohl die Adler mehr Scheibenbesitz hatten.

So gingen die Roosters auch mit Selbstvertrauen ins erste Powerplay. Ganze 30 Sekunden brauchte es, bis Button von der blauen Linie schoss, Caporusso im Slot den Rebound im Tor hinter Ray Emery versenkte (10.). Die Mannheimer antworteten vier Minuten später in Überzahl durch MacMurchy, der vom Außenrand des linken Bullykreises zum 1:1-Ausgleich traf.

Highlights im Video bei laola1.tv: Mannheim - Roosters 3:4

Trotzdem gelang es den Sauerländern ihren Weg unbeirrt fortzusetzen, und durch einen Sonntagsschuss Raymonds erneut in Führung zu gehen. Strafzeiten auf beiden Seiten zu Beginn des Mittelabschnitts änderten nichts am Ergebnis, beide Mannschaften überstanden die teilweise ausgesprochenen Fehlentscheidungen der schwachen Unparteiischen ohne Gegentreffer.

 Die Sauerländer blieben konzentriert, die Begegnung war ausgeglichen. Wagner gelang mit Hilfe von Teuberts angeschossenem Unterschenkel der erneute Ausgleich (28.). Ein Treffer der den Gastgebern Auftrieb gab, die aber gegen die konterstarken Roosters auf der Hut sein mussten. Das zumindest galt bis zur 35. Minute. EinenSchlagschuss der Adler fälschte Wagner zum Doppelschlag ab (35.). Zum ersten Mal lagen die Waldstädter hinten, kämpften sich aber in einer weiteren Unterzahl in die zweite Drittelpause.

Geduldig warteten sie zu Beginn des Schlussabschnitts darauf, riskierten nicht zu viel, waren im richtigen Moment aber da: Powerplay Roosters, Jaspers traf zum 3:3 (45.). Dank Brooks Macek jubelten die Sauerländer 42 Sekunden nach dem Ausgleich sogar über die Führung. Es war der Siegtreffer, allerdings war der Weg zur Schlusssirene lang. Doch selbst in doppelter Unterzahl und als Mannheim den Goalie vom Eis nahm, spielte der Gast in der Schlussminute die Zeit clever von der Uhr.

Adler: Emery – N. Goc, Carle, Richmond, Akdag; Wagner, Fischer, Reul – Joudrey, Kink, Buchwieser; Metropolit, Ullmann, Yip; Hecht, Arendt, MacMurchy; Hospelt, Raedeke, Rheault

Roosters:  Pickard – Raymond, Lavallée; Orendorz, Button; Périard, Teubert; York, Friedrich, Petersen; Bassen, Hamill, Blank; Jaspers, Macek, Caporusso; Sylvester, Ross

Schiedsrichter:  Rohatsch (Kempten), Steineke (Erfurt)

Tore: 0:1 (09:38) Caporusso (Button, Jaspers/5:4), 1:1 (14:34) MacMurchy (Carle, Hospelt), 1:2 (18:33) Raymond (Petersen, York), 2:2 (27:15) Wagner (Raedeke, Hospelt), 3:2 (34:14) Wagner (Hecht, MacMurchy), 3:3 (44:33) Jaspers (Button, Caporusso/5:4), 3:4 (45:15) Macek (Caporusso, Jaspers)

Strafminuten: Adler: 10; Roosters: 16

Zuschauer: 10 541

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