Handball

Neuer Weg führt Damen und Nachwuchs in anderen Kreis

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Die Evingser Martin Kayser, Klaus Druskus, Timo Manke und Oliver Schildwächter (hinten von links) besiegelten mit den Ihmertern Petra Abert, Gitta Gosch, Joachim Langer und Anette Gerard-Schulte die Spielgemeinschaft Evingsen-Ihmert.

Altena - Die Handballabteilung der TS Evingsen geht einen neuen Weg – und sie geht ihn zusammen mit der Handballabteilung des TSV Ihmert. Am Montagabend besiegelten die Funktionäre beider Vereine eine sportliche Partnerschaft, schlossen einen Kooperationsvertrag und arbeiten fortan im Nachwuchs- und Damenbereich zusammen. Schon zur Saison 2018/19 bilden die Handballabteilungen von TSE und TSV die Spielgemeinschaft (SG) Evingsen-Ihmert.

Die Bündelung der Kräfte, wie es bei Gründungen von Spielgemeinschaften so schön heißt, betrifft den Herrenbereich der Turnerschaft Evingsen allerdings ausdrücklich nicht. Beteiligt an der SG Evingsen-Ihmert sind die Damenmannschaft, die F-Junioren sowie die gemischten E-, D- und C-Jugenden der Turnerschaft. „Sowohl räumlich als auch ideologisch sind die TSE und der TSV nah beisammen, die verantwortlichen Köpfe kommen gut miteinander klar. Wir sehen durch die Zusammenarbeit viele positive Effekte und auch jede Menge Potenzial, um Kinder für uns zu gewinnen“, betont TSE-Jugendleiter Timo Manke. Die Turnerschaft wolle ihren Mitgliedern „im Bereich Handball eine gute ausbaufähige Zukunftsperspektive bieten“ und der TSV Ihmert „dem aktiven Spielbetrieb im Handball neue Impulse geben“. Die Betonung liegt dabei auf aktiv, weil die Ihmerter zuletzt keine Mannschaften im Punktspielbetrieb hatten.

Weil Ihmert ein Hemeraner Stadtteil ist und die Handballer der Felsenmeerstadt zum Handballkreis Iserlohn-Arnsberg zählen, hat die neue Spielgemeinschaft folgen für den Spielbetrieb im Kreis Lenne-Sieg. „Die Damenmannschaft wird, wie auch unsere gemischte E- und D-Jugend, in der neuen Saison im Kreis Iserlohn-Arnsberg spielen“, verdeutlicht Timo Manke.

Die gemischte C-Jugend hingegen bleibt dem Kreis Lenne-Sieg erhalten, weil im Kreis Iserlohn-Arnsberg keine gemischten Mannschaften in dieser Altersklasse zugelassen werden. Dort spielen C-Mädchen und -Jungen in getrennten Klassen. „Die F-Jugend nimmt eine Sonderstellung ein. Wir werden weiterhin Spielfeste ausrichten und sowohl Mannschaften aus dem Kreis Lenne-Sieg als auch aus dem Kreis Iserlohn-Arnsberg einladen“, betont Manke. Die Funktionäre beider Handballkreise seien über die Gründung der Spielgemeinschaft Evingsen-Ihmert vorab informiert worden. Einwände, so Manke, habe es mit Blick auf den Spielbetrieb keine gegeben.

Somit war das Punktspiel-Stadtderby zwischen den Kreisliga-Handballerinnen der TSE und der Sport Union Altena am vergangenen Samstag vorerst das letzte seiner Art. Während die SUA auch in der Serie 18/19 in der Kreisliga Lenne-Sieg um Punkte spielt, werden für die Evingserinnen die Auswärtsfahrten kürzer. Statt nach Siegen, Kreuztal, Erndtebrück oder Freier Grund geht es für das Spelsberg-Team zukünftig nach Sümmern, Hemer oder Arnsberg. Gleiches gilt für die E- und D-Jugenden.

Primär vorangetrieben werden soll durch die Gründung der SG die Nachwuchsarbeit. „Wir sehen da wirklich ganz großes Potenzial“, sagt Timo Manke. Bei der TSE wurde in den vergangenen Jahren unter anderem viel Zeit und Arbeit in die Handball-AG und in den sogenannten Handballkindergarten investiert – mit Erfolg. „In Planung ist jetzt, auch an der Grundschule Ihmert eine Handball-AG anzubieten. Und auch den Handballkindergarten wollen wir ausbauen“, so Timo Manke.

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