Fußball

KSC macht sich Mut

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"Im Fußball ist alles immer relativ": KSC-Trainer Kosta Michailidis vor dem Spiel gegen Titelkandidat Salchendorf.

Kierspe - Nächste Runde im Abstiegskampf der Fußball-Bezirksliga: Der Kiersper SC bekommt es am Donnerstag (19 Uhr, Felderhof) mit dem Tabellenzweiten SV Germania Salchendorf zu tun, KSC-Konkurrent SpVg SW Breckerfeld gastiert parallel beim Rangneunten FC Eiserfeld.

Während es für den Gegner der Hansestädter um rein gar nichts mehr geht, sieht das beim heutigen KSC-Kontrahenten gänzlich anders aus. Weil Liga-Primus VSV Wenden am Vorsonntag überraschend beim TuS Plettenberg patzte und Salchendorf Breckerfeld beim 9:1 geradezu überrollte, sind die Germanen bei nur noch zwei Punkten Rückstand auf die Tabellenspitze plötzlich zurück im Aufstiegsrennen.

„Salchendorf wird hochmotiviert sein“, sagt KSC-Coach Kosta Michailidis, „aber im Fußball ist immer alles relativ. Wenn wir möglichst lange die Null halten und vorne unsere Chancen verwerten, dann geht auch in solch einem Spiel etwas.“

Das 1:6 vom Sonntag gegen den SC Drolshagen ordnet Michailidis nicht als derlei Pleite ein, wie es das Ergebnis auf den ersten Blick Glauben macht. „Wir machen das lange Zeit gut, kriegen mehrere falsche Entscheidungen gegen uns, und dann erst verlieren die Jungs den Glauben an sich“, ist dem Coach natürlich bewusst, dass es ein hoher Druck ist, der auf allen Beteiligten lastet.

Ob ausgerechnet gegen ein Top-Team der Liga der Befreiungsschlag gelingt? – Fraglich. Zumal Michailidis einmal mehr mächtig improvisieren muss. Francesco Inchingoli und Christopher Janssens sind gelb-gesperrt, Till Becker verletzt und mit Jonas Brackmann und Richard Wiegleb beide Torhüter angeschlagen. „Ich habe schon viel erlebt – sowohl als Trainer als auch als Spieler. Aber dass ein Fass keinen Boden hat, so wie bei uns in dieser Saison, das ist auch für mich neu“, ordnet Michailidis die Situation ein.

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