BSC stürzt zurück in die Gefahrenzone

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Punktete in Lippstadt im Doppel an der Seite von Elke Deitenbeck und kämpfte auch im Einzel bis zum Schluss auf Augenhöhe, ehe sie durch einen Netzroller unglücklich verlor: Monique Haen.

LÜDENSCHEID -   „Alarmstufe rot“ statt Befreiungsschlag: Mit 3:5 unterlag der BSC Lüdenscheid als Gast des BV Lippstadt II und hängt damit wieder tief im Landesliga-Abstiegskampf: Hätte ein Sieg wohl den vorzeitigen Abschied aus der Gefahrenzone bedeutet, wird es jetzt wohl angesichts des schweren Restprogramms noch einmal ganz eng.

Während der BSC gegen die Erst- und Zweitplatzierten Warendorfer und Herringer sowie den Lokalrivalen BC Herscheid kaum mehr auf viele Zähler hoffen darf, haben die mitbedrohten Lippstädter, Soester und Herscheider noch mehrere Möglichkeiten zu punkten, u.a. auch gegen Tabellenschlusslicht Telgte.

Dabei war mehr drin in Lippstadt. Denn die Gäste erwischten einen Start nach Maß: Zwar mussten sich Stefan Danielzik/Sacha Bühl im ersten Doppel geschlagen geben (10:21, 16:21 gegen Josef Keilbach / Guido Unger), doch brachten die Siege von Andreas Friske/ Bastian Weiß (21:14, 22:24, 21:13 gegen Grottendiek/ Heimann) und ein Damendoppel-Krimi von Elke Deitenbeck/Monique Haen (24:22, 21:23, 21:19 gegen Jasmin ter Hazeborg/Kerstin Rennecke) den BSC mit 2:1 in Führung. Mit einem starken Auftritt im zweiten Einzel erhöhte Sacha Bühl mit 21:15, 21:16 über Unger sogar auf 3:1.

Seinen Hinspielerfolg konnte Weiß, der im Spitzeneinzel gegen Keilbach nicht zu seinem Spiel fand, nicht wiederholen. Er unterlag 14:21, 15:21. Im dritten Einzel verlor auch Danielzik 17:21, 12:21 gegen Grottendiek zum Gleichstand. Im Dameneinzel agierte Haen völlig auf Augenhöhe, das bessere Ende erwischte nach vielen langen Ballwechseln auch in dieser Partie die Lippstädterin Stepanka Markova: Mit einem nicht zu erreichenden Netzroller endete das Match 19:21, 18:21.

Blieb noch die Hoffnung auf ein Remis: Aber das Mixed Friske/Deitenbeck agierte gegen Heimann/ter Hazeborg am Wochenende ohne die gewohnte Sicherheit: Nach einem 21:19-Sieg im ersten Satz lief im zweiten nichts zusammen (12:21). Als sich diese Schwächephase bis zum Zwischenstand von 4:11 ausdehnte, sah alles verloren aus, doch die Lüdenscheider kämpften sich nochmals bis zum Gleichstand heran, und hatten doch das Nachsehen: Die beiden entscheidenden Zähler gelangen Lippstadt in der Satzverlängerung zum 20:22. Friske/Deitenbeck kassierten zum denkbar ungünstigsten Moment die zweite Saisonniederlage. - bw

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