Fußball

Abschied vom Riesei: Florian Richter verlässt die FSV Werdohl

Trainerporträt FSV Werdohl
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Muss sich nach einem neuen Torwart umschauen: FSV-Trainer Manuel Sander.

Beim Tabellenletzten der Fußball-Landesliga, FSV Werdohl, stocken die Planungen, weil niemand so recht weiß, wie es mit Auf- und Abstieg weitergeht. Auf der Torwartposition gibt es indes definitiv Handlungsbedarf.

Werdohl – Hohe und weiter steigende Inzidenzzahlen, die Befürchtung einer harten dritten Welle und eine schleppende Impfkampagne: Die Zeichen stehen auch für die heimischen Amateurfußballer endgültig auf Saisonabbruch und damit auf Annullierung der Saison 20/21.

„Ich kann mir nicht mehr vorstellen, dass es einen Re-Start geben wird“, sagt Rüyan Oruc, der zusammen mit Carsten Minker beim Landesligisten FSV Werdohl für die Kaderplanung verantwortlich ist. Eine Kaderplanung, die in den vergangenen drei, vier Wochen am Riesei ins Stocken geraten ist.

„Es wäre einfacher, wenn man endlich Klarheit hätte“, betont Oruc, der gespannt auf eine Entscheidung aus Kaiserau blickt. Für den 29. März hat der FLVW eine Online-Pressekonferenz angesetzt.

Abschied vom Riesei: Florian Richter verlässt die FSV Werdohl

Das Thema: „Die aktuelle Situation im westfälischen Sport.“ Möglicherweise ist nach dieser Konferenz dann auch klar, wohin die lange und ungewisse Reise wirklich führen wird. Auch für die FSV, die in der Landesliga 2 punktloses Schlusslicht ist und monatelang zweigleisig planen musste.

Inzwischen aber ist für Oruc, der mit einer Saisonannullierung rechnet, eigentlich klar, dass die FSV auch in der Saison 21/22 weiterhin in der Landesliga kicken wird.

Endgültig klar ist schon, dass die FSV insbesondere auf der Torhüterposition Handlungsbedarf hat. „Florian Richter will sich auf sein Studium konzentrieren, hört bei uns auf“, verdeutlicht Oruc, der zusammen mit Carsten Minker und Trainer Manuel Sander den Spielermarkt sondiert und schnellstmöglich die Torhüterfrage klären möchte. L

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