VfB Altena vor Bewährungsprobe gegen TSV Lüdenscheid

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Auf die Knipser-Qualitäten ihres Torjägers „Hansi“ Abanoz, hier im ersten Heimspiel dieser Serie gegen Ennepe, müssen die Blau-Weißen aus Altena am Sonntag verzichten.

Altena -  Würde man das Lüdenscheider Fußball-Kreisoberhaus mit der Tour de France vergleichen, dann stünde der VfB Altena am Sonntag (15 Uhr, Reinecke-Stadion) vor seiner ersten Bergetappe. Zu Gast ist in der Burgstadt ist der TSV Lüdenscheid, der wie die Blau-Weißen an den ersten beiden Spieltagen die Maximalausbeute verbuchte.

„Der TSV ist der erste ganz harte Brocken. Trainer Abi Ouhbi hat eine starke Truppe mit vielen Spielern beisammen, die höherklassige Erfahrung haben. Ob Özgur Muti, Ismail Uzunoglu oder Fabrice Kelé – das sind richtig gute Jungs“, betont VfB-Trainer Fitim Zejnullahu. Richtig gute Kicker stecken allerdings auch in den Reihen der Burgstädter – das Problem am Sonntag wird allerdings sein, dass Zejnullahu gleich auf eine Reihe dieser Akteure verzichten muss.

Neben den Langzeitverletzten Florent Zejnullahu, Christoffer Adler und Andreas Ketzenberg fällt Innenverteidiger Nick Westerwell wegen Adduktorenproblemen definitiv aus, Torjäger Orhan „Hansi“ Abanoz handelte sich in der Vorwoche beim 5:2-Erfolg beim TuS Plettenberg eine „Ampelkarte“ ein und wird das Gastspiel der Lüdenscheider von den Zuschauerrängen verfolgen müssen. Und dann wären dann noch die Herren Firat, Schillo und Bank, die jeweils wegen eines grippalen Infekts auszufallen drohen. „Deswegen wird es für uns gegen den TSB doppelt, ja sogar dreifach schwer“, sagt Fitim Zejnullahu.

Im Normalfall erwartet der 32-Jährige von seinen Schützlinge gerade in den Heimspiel am Pragpaul einen „Dreier“, vor dem ersten Spitzenspiel dieser noch jungen Serie wäre der Übungsleiter aus Werdohl aber aufgrund der Personalnot auch mit einem Zähler zufrieden.

„Um für etwas Zählbares infrage zu kommen, benötigen wir ein Höchstmaß an Disziplin und taktischer Grundordnung. Wenn uns das gelingt, dann werden wir auch unsere Chancen bekommen“, so Zejnullahu. In der VfB-Sturmspitze wird Erdal Gündüzgiden für Abanoz auflaufen.

„In Altena treffen wir auf meinen persönlichen Geheimfavoriten auf den Aufstieg“, meinte TSV-Trainer Abi Ouhbi, der um den Einsatz von Özgur Muti bangt. - Von Lars Schäfer

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