VfB Altena fährt mit Respekt zum TuS Plettenberg II

+
Der Einsatz von Altenas Innenverteidiger Nick Westerwell (rechts), hier im Zweikampf gegen Ennepes Markus Titt, ist gefährdet. Westerwell wäre der vierte Defensivspezialist, der seinem Trainer Fitim Zejnullahu in Plettenberg fehlen würde.

Altena - Fitim Zejnullahu, Trainer von Fußball-A-Kreisligist VfB Altena, hebt vor dem ersten Auswärtsspiel dieser Saison beim TuS Plettenberg II (Sonntag, 15 Uhr, Sportplatz Böddinghausen) mahnend den Finger. „Wir sollten vor dem TuS gewarnt sein. Das 1:1 der Plettenberger in Rönsahl war ein fettes Ausrufezeichen“, so Zejnullahu.

Der 32-jährige VfB-Übungsleiter hat großen Respekt vor der TuS-Zweitvertretung, die er in dieser Spielzeit personell stärker besetzt sieht als noch in der vergangenen Serie. „Vor allem auf Sahin Cakmak müssen wir aufpassen. Der ist brandgefährlich. Und mit Senel Yanik war ein Spieler der TuS-Ersten in Rönsahl dabei. Ich erwarte, dass auch gegen uns Leute aus dem Bezirksliga-Kader auflaufen werden“, betont der Werdohler. Er weiß aber auch, dass seine Mannschaft über die nötige Qualität verfügt, diese erste Auswärtshürde erfolgreich zu überspringen.

Beim 3:1-Auftakterfolg gegen den TuS Ennepe präsentierten sich die Blau-Weißen zwar noch längst nicht in der Spiellaune, die sich Zejnullahu vorstellt. Unter dem Strich stand aber der erste „Dreier“ – und der soll in der Vier-Täler-Stadt nun vergoldet werden. „Wir wollen unbedingt nachlegen und dort als Sieger vom Platz gehen. Dafür brauchen wir aber ein besseres Umschaltspiel als zuletzt. Das hat mir noch gar nicht gefallen“, sagt Zejnullahu. Der VfB-Trainer erwartet tief stehende Plettenberger, die mit langen Bällen operieren und auf Konter lauern werden. „Wichtig wird sein, dass wir in unser Spiel Ruhe und Geduld reinbringen und defensiv nicht so wackelig sind wie gegen Ennepe“, so Zejnullahu.

Im Vergleich zur Vorwoche ist der Kader der Burgstädter unverändert, fehlen weiterhin die verletzten Defensiveckpfeiler Andreas Ketzenberg, Christoffer Adler und Florent Zejnullahu.

Der Einsatz von Innenverteidiger Nick Westerwell ist fraglich, so dass Zejnullahu möglicherweise erneut umbauen und Mittelfeldmotor Julian Kroll wieder mehr Defensivarbeit verrichten muss als ihm und dem Trainer lieb ist. Vom 4-4-2-System möchte Fitim Zejnullahu nicht abweichen und fordert nach einer „guten Trainingswoche“ einen leidenschaftlichen Auftritt. - Von Lars Schäfer

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare