Katastrophen-Start eine zu schwere Bürde für Steel Bulls

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Meine Güte, wie schlecht wir spielen!“ Der Steel-Bulls-Auftritt im ersten Drittel rief bei den Beteiligten – hier Thorsten Schmidt – und Anhängern blankes Entsetzen hervor.

Iserlohn - Pleite im Spitzenspiel: Die Sauerland Steel Bulls waren am Samstag zeitweise von allen guten Inline-Skaterhockey-Geistern verlassen. Die Heimpartie im Zöpidrom in Iserlohn-Sümmern gegen die Commanders Velbert endete für den Lüdenscheider Verein mit einer 8:10 (1:7, 4:2, 3:1)-Niederlage.

Gerade im ersten Drittel leisteten sich die Steel Bulls reihenweise Fehler – angefangen bei Torwart Jonas Mohr, der sich beim 0:1 nach 2:57 Minuten von einem Müller-Schlagschuss nach einem Bully überrumpelt wurde, danach einen Ball durch die Schoner gleiten ließ – Jan Rademacher klärte noch vor der Torlinie – und beim 0:3 (4:28) bei einem nicht gerade harten Schuss Alexander Brinkmanns mit dem Fanghandschuh ins Leere griff. 0:5 stand es nach 8:33 Minuten, beim 1:6 bildeten die „Bullen“ ein Spalier für Commanders-Kapitän Lukas Langer, der unbedrängt einnetzte, und Spielertrainer Sascha Jacobs servierte Dominic Doden das 1:7 mit einem Fehlpass quasi auf dem Silbertablett (17:08) – ein Steel-Bulls-Auftakt zum Abhaken. Die Commanders waren einfach spritziger und hungriger, während die Sauerländer manchmal lethargisch wirkten.

Immerhin kämpften sich die Gastgeber anschließend in die Partie: Dennis Buchwitz ebenfalls mit Schlagschuss nach Bully läutete die Aufholjagd ein (24:13), Igor Furda und Jacobs steuerten weitere Treffer zum 4:7-Zwischenstand bei (29:38). Doch im direkten Gegenzug wurde Tobias Mazur freigeblockt, traf zum 4:8 (30:10) – und dann kehrte der Steel-Bulls-Schlendrian zurück, als Constantin Drüke zu lange auf den Ball wartete, dadurch Doden den Vortritt ließ. Schneller Antritt des Velberters, Querpass auf Langer – 4:9 (37:55).

Buchwitz’ zweiter Treffer nach Bully 51 Sekunden vor Drittel-Ende sowie Tore von Robin Schneider und Jacobs im Schlussabschnitt ließen die Hausherren auf 7:9 herankommen (47:12), zudem trafen Buchwitz und Pierre Kracht in dieser Phase Latte beziehungsweise Pfosten. Doch ein Doden-Tor bei angezeigter Strafe gegen die Steel Bulls wegen Wechselfehlers war dann letztlich zu viel (55:35). Steel-Bulls-Kapitän Mirko Reinke scheiterte mit einem Penalty am starken Velberter Goalie Marvin Werners (58:37), Furda verkürzte noch auf 8:10 (58:56), danach versuchten es die Sauerländer 64 Sekunden lang ohne Torwart – aber ein Empty-Net-Tor lag eher in der Luft als ein weiterer „Bullen“-Treffer.

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