Erstes Saisonziel erreicht

6:3 der Roosters bei DEG: Pre-Playoffs bereits sicher

Jubel bei den Roosters, die zumindest die Pre-Playoff-Qualifikation sicher haben.

DÜSSELDORF - Die Iserlohn Roosters haben ihr erstes Saisonziel erreicht. Durch einen 6:3 (0:1, 3:1, 3:1)-Erfolg bei der Düsseldorfer EG qualifizierten sich die Sauerländer bereits vier Spieltage vor Ende der Hauptrunde zumindest für die Pre-Playoffs, können schlechtestenfalls noch Neunter werden. Allerdings: Ziel sollte es jetzt sein, sich direkt für die Playoffs – mindestens Platz sechs – zu qualifizieren.

4:08 Minuten lief in Düsseldorf alles nach Plan, waren die Roosters druckvoll und die bessere Mannschaft, spielte das Team mit ganz viel Selbstvertrauen. Dann ein Pfiff, zwei erhobene Arme der Hauptschiedsrichter und eine Strafe, die dem so schön ausgedachten taktischen Konzept der Sauerländer einen Rückschlag versetzte. Chris Connolly bekam wegen hohen Stocks eine Fünf-Minuten-Strafe nebst anschließender Spieldauer aufgebrummt, sein Team musste früh im Match eine lange Unterzahlsituation überstehen. Es war der Weckruf für die mit drei Reihen agierenden Düsseldorfer, die auf zahlreiche Leistungsträger verletzungsbedingt oder gesperrt verzichten mussten. Chris Sparres Pfostentreffer war ein Warnschuss, Olimb machte eine knappe halbe Minute später ernst, traf zur Führung (6.). Einen weiteren Ggentreffer wussten die Sauerländer dank ihres guten Penaltykillings und Keeper Mathias Lange im ersten Drittel zu verhindern.

Der Mittelabschnitt gehörte dann den Gästen, die sich von Minute zu Minute steigerten. Verdienter Lohn war der Ausgleich durch Whitmores Direktschuss (30.). Aber nur wenig später schlug Dmitriev im Powerplay zurück – 2:1 (32.). Diesmal aber blieben die Roosters unbeeindruckt, setzten Düsseldorf weiter konsequent unter Druck und drehten das Match. Erst erzwangen Blank und Bassen einen DEG-Fehler, den Dupont freistehend zum 2:2 nutzte, dann baute Orendorz einen starken Konter auf, brachte die Scheibe zu Macek, der den 2:1-Konter mit einem Schuss zum 3:2 abschloss (36.). Spätestens jetzt war deutlich zu erkennen, dass den fünf regelmäßig eingesetzten DEG-Defendern langsam aber sicher die Kraft schwand.

Aber es wurde noch einmal brenzlig, als die DEG im Schlussdrittel rund drei Minuten Überzahl hatte, sie aber diesmal nicht nutzen konnte. Momentum Roosters? Ja. Denn mit zwei Toren binnen 26 Sekunden zum 5:2 machten Bassen und Macek alles klar. - MiHei 

DEG: Beskorowany – Belle, Davis; Daschner, Schiestel; Kaisler – Collins, Dmitriev, Kreutzer; Olimb, Fischbuch, Martinsen; Turnbull, Sparre, Preibisch; Thiel, Daxelsberger

Roosters: Lange – Lavallée, Button; Liwing, Sullivan, Teubert, Orendorz; Jares – Bassen, Blank, Connolly; York, Petersen, Dupont; Raedeke, Macek, Wruck; Foster, Whitmore, Friedrich

Schiedsrichter: Schukies (Herne), Bauer (Nürnberg)

Tore: 1:0 (5:19) Olimb (Daschner/5:4), 1:1 (29:59) Whitmore (Raedeke, Sullivan), 2:1 (31:20) Dmitriev (Davis, Kreutzer/5:4), 2:2 (33:58) Dupont (Blank, Bassen), 2:3 (35:15) Macek (Orendorz, Wruck), 2:4 (51:10) Bassen (Petersen, Dupont), 2:5 (51:36) Macek (Raedeke, Liwing), 2:6 (56:15) Raedeke (Sullivan, Foster), 3:6 (57:29) Kreutzer (Collins, Davis/5:3)

Strafen: DEG: 16+ 10 (Martinsen); Roosters: 12 + 5 + 5 + Spieldauer (Connolly, Teubert) + 10 (Foster, Petersen, Teubert)

Zuschauer: 5 378

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