Iserlohn Roosters zerlegen harmlose Panther

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Iserlohns Ryan Button (rechts) eröffnete in Minute 15 den Torreigen und durfte sich von den Teamkollegen feiern lassen.

Iserlohn - Besser hätte der Auftakt in die heiße Hauptrunden-Phase der Deutschen Eishockey Liga für die Iserlohn Roosters nach der Nationalmannschaftspause kaum sein können: Im einmal mehr ausverkauften Hexenkessel am Seilersee bezwangen die Sauerländer Kufencracks am Freitagabend die Augsburger Panther mit 6:0 (1:0, 3:0, 2:0) und scheinen für das Topspiel am Sonntag bei den ebenfalls erfolgreichen „Roten Bullen“ in München bestens gerüstet.

Den besseren Start in die Partie hatten die Iserlohner, deren Spiel im Vergleich zu den Schwaben koordinierter wirkte. Das Team von Jari Pasanen generierte mehr Möglichkeiten, blieb geduldig und schlug in Minute 15 erstmals zu. Augsburgs Rekis saß zu diesem Zeitpunkt auf der Strafbank, Jaspers und Co. ließen die Scheibe laufen, bis Button eine Lücke fand und zum 1:0 traf. Zwar hatten auch die robust auftretenden Gäste mit Schüssen von der blauen Linie ihre Möglichkeiten, fanden gegen die gut verteidigen Waldstädter aber nicht das passende Mittel.

In einem der wohl besten Mitteldrittel der gesamten Saison zogen die Roosters den Panthern dann endgültig die Zähne. Zunächst traf Petersen nur den Pfosten, war dann aber Wegbereiter des sehenswerten Treffers von „Mister“ Mike York, der Panther-Goalie Drouin-Deslauriers ganz schlecht aussehen ließ (29.).

Nur 82 Sekunden später schnappte sich Macek in der eigenen Zone die Scheibe, fuhr den Konter, tunnelte den Keeper und vollendete trocken zum 3:0. Auch danach blieben die Roosters souverän, überstanden eine weitere Unterzahl und schlugen kurz vor Ende des Drittels dann im Powerplay durch Connolly erneut und diesmal vorentscheidend zu – 4:0.

83 Sekunden nach Wiederbeginn fiel dann der nächste Treffer. Erneut in Überzahl hämmerte Caporusso die Scheibe in die Maschen. Augsburgs Trainer Mike Stewart hatte seine Torhüter gewechselt. Meisner, der den Roosters in dieser Saison so große Probleme bereitet hatte, stand zwischen den Pfosten, hatte dem fünften Tor der Sauerländer aber auch nichts entgegenzusetzen. Anschließend verpasste der IEC in doppelter Überzahl das 6:0, machte es aber im Moment des nächsten Powerplays besser: Périards Schuss von der blauen Linie schlug unhaltbar neben Meisner ein. Es war der vierte Treffer in Überzahl. Ein fünfter sollte nicht mehr gelingen, dafür feierten die Fans Goalie Mathias Lange für seinen ersten Shut-out der Saison.

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