5:4-Sieg nach Penaltyschießen für Roosters in Schwenningen

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Für Michel Périard und die Roosters fing es mit einem 0:2-Rückstand in Schwenningen ganz schlecht an. Am Ende aber setzten sich die Sauerländer noch 5:4 nach Penaltyschießen durch.

SCHWENNINGEN -  Dieser Erfolg war schwer erkämpft: Nach einem 0:2-Rückstand siegten die Iserlohn Roosters am Freitagabend beim Tabellenvorletzten Schwenninger Wild Wings noch mit 5:4 nach Penaltyschießen.

Unsortiert wirkte das Roosters-Geschwader zu Beginn, kassierte schon nach 116 Sekunden das 0:1 und kam auch in den nächsten Minuten nicht richtig ins Spiel. Fehlpässe und ständig störende Wild Wings sorgten zwar für eine intensive, aber noch nicht schön anzuschauende Partie. Gegentor eins fiel aus Waldstädter Sicht nach einem abgefangenen Pass mit anschließendem Alleingang durch Rome (2.), das 0:2 knapp 15 Minuten später nach einer schönen Unterzahlaktion von Acton.

Dazwischen lagen immer besser werdende Aktionen der Sauerländer und Fouls von Schwenningens Pelech an Brad Ross, der nach den Vorkommnissen aus dem letzten Match im Schwarzwald von den Schwenninger Spielern abgestraft werden sollte. Die Referees aber hatten genau hingeschaut, verhängten nach der Aktion vier plus zehn Strafminuten. Kurz nach Schwenningens Unterzahltreffer verbuchte erst Jaspers das 1:2, 83 Sekunden später traf Button nach toller Kombination mit York und Hamill zum 2:2-Ausgleich.

Und im Mittelabschnitt waren gerade 91 Sekunden gespielt, da sorgte York für die erste Führung der Sauerländer. Auch in den folgenden Minuten bestimmten die Roosters das Spielgeschehen, kassierten in der 28. Minute aber eine Strafe wegen Spielens mit zu vielen Aktiven auf dem Eis und erlebten Pikkarainens Alleingang zum Ausgleich. Trotzdem büßten die Sauerländer nicht das Momentum ein, sondern arbeiteten konsequent weiter und verdienten sich, zwei Sekunden nach Ablauf einer weiteren Überzahl, den erneuten Führungstreffer. Diesmal setzte sich Sylvester vor MacDonald durch (34.). Die 4:3-Führung hätte sich nach 47 Minuten und Pikkarainens Schuss im Powerplay an die Latte in Nichts auflösen können, die Sauerländer aber hatten Glück. Dann aber kassierte Ross 2:39 Minuten vor Schluss eine „dumme Strafe“, nur fünf Sekunden später glich Hult zum 4:4 aus. In der Verlängerung traf Bassen nur den Pfosten, dann überstanden die Gäste eine Unterzahl wegen zu vieler Spieler auf dem Eis, ehe im Penaltyschießen Hamill und Jaspers trafen, Pickard hingen zweimal parierte.

Wild Wings: MacDonald – Trivellato, Goc; Pikkarainen, Hunkes; Brückner, Pelech; Bender – Danner, Ritter, Schlager; Hult, Fleury, Schmölz; Acton, Stastny, Rome; Pohl, Brown, Billich

Roosters: Pickard – Côté, Teubert; Roymond, Button; Périard, Lavallée; Jaspers, Hamill, Macek; York, Blank, Friedrich; Bassen, Ross, Petersen; Sylvester, Dupont, Shevyrin

Schiedsrichter: Brill (Zweibrücken), Krawinkel (Moers)

Tore: 1:0 (01:56) Rome (Acton, Brückner), 2:0 (16:52) Acton (Rome/4:5), 2:1 (17:28) Jaspers (Périard, Blank/5:4), 2:2 (18:51) Button (Hamill, York/5:4), 2:3 (21:31) York (Friedrich, Blank), 3:3 (27:59) Pikkarainen (Danner), 3:4 (35:49) Sylvester (Bassen, Teubert), 4:4 (57:26) Hult (Hunkes, Rome/5:4)

PS: Dupont (an TW), Stastny (an TW), Hamill (1:0), Rome (1:1), Jaspers (2:1), Acton (an TW),

Strafen: Wild Wings: 12 + 10 (Pelech); Roosters: 16

Zuschauer: 3467

Die Roosters verlieren nach Saisonende einen ihrer Topstürmer, denn Nick Petersen wechselt zu den Eisbären Berlin. - MiHei

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