3:2-Erfolg gegen Straubing Tigers

Große Erleichterung bei den Iserlohn Roosters

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Stürmer Louie Caporusso und die Iserlohn Roosters feierten nach zuletzt fünf Niederlagen in Folge einen wichtigen 3:2-Erfolg gegen die Straubing Tigers und gehen nun deutlich entspannter in die Nationalmannschaftspause.

Iserlohn - Jubel und Erleichterung am Iserlohner Seilersee: Nach zuletzt fünf Niederlagen in der Deutschen Eishockey Liga haben die Roosters in die Erfolgsspur zurückgefunden, setzten sich am Sonntagnachmittag im letzten Spiel vor der Nationalmannschaftspause gegen starke Straubing Tigers mit 3:2 durch – Tabellenplatz vier.

Der Start hätte kaum besser verlaufen können: Zweiter Angriff des IEC, erstes Tor. Caporusso hatte Tempo gemacht, war vor den Kasten gezogen und versuchte, die Scheibe an Matt Climie vorbei ins Tor zu schieben. Was in diesem Augenblick noch misslang, machte Macek Sekundenbruchteile später besser – die Führung für die Gastgeber nach 48 Sekunden. Die hatten auch im weiteren Verlauf die besseren Möglichkeiten, aber auch immer mehr in der eigenen Defensive zu tun. Zwar erarbeiteten sich die Tigers erst in den zweiten zehn Minuten des Auftaktabschnitts die ersten gefährlichen Möglichkeiten, beschäftigt waren die Roosters trotzdem.

Einfacher als zuletzt kämpfte sich das Pasanen-Team auch mit altbekannter Spritzigkeit aus der eigenen Zone, hätte durch Caporusso, Petersen oder Jaspers auch die Chance zum 2:0 gehabt. Climie aber hatte etwas dagegen, genauso wie Lange, der einmal allerdings doch hinter sich greifen musste, als Connor James am schnellsten reagierte und zum nicht unverdienten Ausgleich traf. Obwohl es kein schlechtes Drittel der Waldstädter war, konnte man sich des Eindrucks nicht erwehren, dass die Verunsicherung noch immer nicht im Griff war.

Das änderte sich auch nach Wiederbeginn nicht. Straubing war am Drücker, schnürte den IEC teils in der eigenen Zone ein. Zwei Situationen aber ließen die Partie kippen. Zuerst ein nicht gegebener Treffer des IEC, als die Sylvester-Reihe in der 28. Minute den Puck über die Linie brachte, das Tor aber wegen Torraumabseits nicht anerkannt wurde. Anschließend checkte Hedden Côté unfair an der Bande. Warum die Unparteiischen das übersahen, blieb ihr großes Geheimnis.

Allerdings gelang es den Roosters, den Ärger richtig zu kanalisieren, machten sie aus zwei schönen Angriffen zwei schöne Tore. Erst York im Nachschuss, dann nach einer Kontersituation Teubert ließen die Fans am Seilersee jubeln (30./35.). Mehr wäre drin gewesen, als die Sauerländer auch in den Schlussminuten Chancen generierten, der gute Climie seine Straubinger aber im Spiel hielt.

Der war nach einem Ross-Angriff nach drei Minuten im Schlussdrittel erneut geschlagen, Dotzler aber kratzte die Scheibe von der Linie, vereitelte das 4:1. Ab der 50. Minute drückte aber wieder der Gast, schien auch kräftemäßig mehr zuzusetzen zu können. Bis in die Schlusssminute hatte die Zwei-Tore-Führung Bestand, als Straubing aber den Keeper vom Eis nahm, zudem Dupont eine Strafe kassierte, erzielte Edwards bei 6:4-Überzahl 58 Sekunden vor Schluss das 3:2, wobei es schließlich auch blieb.

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