Highlander gegen die Samurai ohne Chance

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Diesmal im Kreisderby chancenlos: Jiri Svejda (rechts) und seine Teamkollegen von den Highlandern Lüdenscheid unterlagen den Samurai Iserlohn klar.

Iserlohn - Im ersten Playoff-Viertelfinale haben die Inline-Skaterhockey-Erstligaasse der Highlander Lüdenscheid das Kreisderby beim Deutschen Ex-Meister Samurai Iserlohn mit 3:14 (2:5, 1:5, 0:4) verloren.

Die „Schotten“ müssen zudem in ihrem „Heimspiel“ am kommenden Wochenende in der Heidehalle auf Robin Loecke verzichten, der nach einer Spieldauerdisziplinarstrafe von Samstagabend für das zweite Duell gesperrt ist. Keine guten Aussichten also für die Bergstädter, die nach zwei spannenden Spielen auf Augenhöhe in der normalen Punktspielrunde diesmal in der Ausweich-Heimspielstätte in der Waldstadt keine Chance hatten.

Schnell legten die Iserlohner ein 3:0 gegen die Bergstädter vor, die aber durch Svejdas Doppelschlag zurückschlugen und auf 2:3 verkürzten. Doch die Aufholjagd hatte Kraft gekostet. Und da machten dann zwei Zeitstrafen den Lüdenscheidern einen Strich durch die Rechnung: Zunächst bei einer 3:2-Überzahl, dann gar bei einem 4:2-Verhältnis machten die Samurai die 5:2-Drittelführung perfekt.

Die Highlander zeigten zu Bgeinn des Mittelabschnitts zwar nochmals kurz ihren Willen, doch dann schlug wieder Iserlohn zweimal eiskalt zu – 7:2. Und auch das dritte Gästetor durch Bruch weckte eigentlich keinen ganz großen Widerstand der Schotten mehr. Zumal sich nach dem 3:8 dann Loecke seine höchst umstrittene Spieldauerdiszi wegen vermeintlichen Stockstichs abholte (35.) – die Hausherren erhöhten auf 10:3, die Gäste hatten die Partie abgehakt.

Svejda wurde wegen Oberschenkelproblemen im Schlussabschnitt nicht mehr gebracht und die Gelbe Karte bescherte Bruch eine Zehn-Minuten-Zwangspause: Da ging's nur noch um eine Schadensbegrenzung, die aufgrund der schwachen Leistung der Highlander allerdings auch nicht vollends gelang, Vielmehr legten die Waldstädter noch vier weitere Tore nach.

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