Fußball

TSV Rönsahl der erste Finalist

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Giuseppe Galati (links) traf beim glanzlosen 3:2-Sieg des A-Ligisten TSV Rönsahl über den TuS Ennepe II zweimal ins Tor der Gastgeber.

Halver – Der TSV Rönsahl hat als erste Mannschaft das Finale des Langzeitturniers um den Bergmann & Partner-Cup erreicht. Gegen eine sehr gut mithaltende Reserve des TuS Ennepe setzte sich die Kewitsch-Elf am Mittwoch mit 3:2 durch. Im zweiten Spiel des Abends erhielt die Erstvertretung der Gastgeber nach ihrem starken Auftritt des Vortages einen 2:6-Dämpfer verpasst. Vor allem in der Anfangsviertelstunde spielte Titelverteidiger SC Radevormwald die Hausherren förmlich an die Wand.

TuS Ennepe II – TSV Rönsahl 2:3 (1:1):  Weit entfernt vom Tempo des ersten Turniertages war die frühe Partie des Mittwochs. Rönsahl trat mit personell reduzierter Mannschaft an, die Schwenker Reservisten hatten mit Hasenburg, Wiegand, L. Brandt und Winkelsträter vier Akteure aus dem Enneper A-Liga-Aufgebot im Kader. Gerade sechs Minuten waren gespielt, da sprang das Leder Ennepes Brandt von dessen Gesicht an die eigene Hand – Strafstoß und einmal mehr der Beweis dafür, dass die Handspielregel noch immer nicht sinnvoll reformiert worden ist. Wie dem auch sei: Jäger verwandelte sicher zum 1:0 für Rönsahl. In den folgenden Minuten bewahrte Ennepes Keeper Bonkowski seine Farben vor einem höheren Rückstand – die Partie schien den erwarteten Verlauf zu nehmen. Doch weit gefehlt. Rönsahl agierte defensiv zunehmend nachlässiger, die Gastgeber kamen zu ersten Chancen.

Salomons vermeintlichem Ausgleichstreffer (28.) verweigerte der Referee wegen Abseitsstellung noch zu Recht die Anerkennung, nur eine Minute später scheiterte Schmidt aus der Nahdistanz an TSV-Keeper Richau, der sich auch gegen Miekus‘ Distanzschuss (36.) und gegen Wengenroth im 1-gegen-1 (37.) auf dem Posten zeigte. Eine weitere Minute später war Richau dann aber machtlos, als der mustergültig bediente Wiegand zum verdienten 1:1 ausglich. Ein weiterer Strafstoß – diesmal wegen Foulspiels unzweifelhaft – eröffnete Durchgang zwei. Galati traf für Rönsahl zum 2:1 (53.). Als abermals Galati nach 68 Minuten das 3:1 nachlegte, war das die Vorentscheidung. Doch der C-Ligist ließ sich nicht hängen und wurde mit Miekus‘ Treffer zum 3:2-Endstand (86.) für eine prima Leistung belohnt.

TuS Ennepe – SC Radevormwald 2:6 (1:3): Dämpfer für die Gastgeber gegen allerdings richtig gute Radevormwalder: Woitschig hatte für die Platzherren zwar die erste Chance, dann aber zeigte der Bezirksligist aus dem Oberbergischen, warum er als Turnierfavorit gilt. Binnen sechs Minuten schenkte der Vorjahressieger den Schwenkern drei Treffer ein (Er/5. und 11., Mokonen/10.) und zeigte dabei vor allem in spielerischer Hinsicht eine ganz starke Leistung, die die Enneper Hintermannschaft teilweise zu Statisten degradierte. Keine Frage: Die Skorupski/Schebestik-Elf trat ersatzgeschwächt an – unter anderem fehlten Wolf, Peter und Keeper Miekus verletzt –, als alleinige Entschuldigung für die phasenweise Passivität in der Defensive durfte dieser Umstand aber nicht gelten.

Doch es wurde nach dem frühen 0:3-Schock besser. Lüttringhaus traf zum Anschluss (34.) und spätestens nach Skorupskis 2:3 (56.) schien der TuS zurück im Match. Ärgerlich aus TuS-Sicht deshalb, dass der SCR erneut binnen fünf Minuten zu drei Treffern kam (Keller/64., Andreas/66., Mokonen/69.) – damit hatten die Schwenker das Momentum etwas zu leicht hergeschenkt.

So geht’s weiter

Wer trifft im Finale des Langzeitturniers auf den TSV Rönsahl? – Diese Frage wird am Donnerstag im zweiten Spiel des Abends (20.15 Uhr) zwischen dem SC Radevormwald und dem TuS Stöcken-Dahlerbrück beantwortet. Zuvor  geht es im Duell zwischen der Enneper Reserve und dem SC Lüdenscheid um den Einzug ins kleine Finale am Samstag (18.30 Uhr).

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