Handball

25:26: SGSH in Testspielreihe gegen Volmetal zweiter Sieger

Vier Handballer im zweikampf
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Lukas Hüller (am Ball) und Philipp Dommermuth (Mitte) gegen den starken Volmetaler Innenblock mit Frieder Krause (links) und Frederik Kowalski (rechts) – die Nachbarn schenkten sich im Freundschaftsderby nichts.

Das dritte Spiel der Testspiel-Turnierreihe zwischen den SGSH Dragons und dem TuS Volmetal war das erste richtig enge. Den 26:25-Sieg feierten am Volmewehr die Gastgeber durchaus emotional.

Hagen - Ein Treffer von Linksaußen Nils Stange wenige Sekunden vor dem Ende sicherte dem TuS Volmetal am Samstag den 26:25 (13:13)-Sieg im dritten Spiel der Testspielserie zwischen den Volmetalern und den SGSH Dragons.

Zur Erinnerung: Eigentlich hatte auch der ASV Hamm II beim Testturnier mitmachen wollen, sich dann aber wieder zurückgezogen. Und so gewann der TuS Volmetal mit zwei Siegen aus drei Begegnungen das kleinste denkbare Freundschaftsturnier der beiden Nachbarn – und feierte dies in einem durchaus emotionalen Finale.

Die Partie war über die gesamte Dauer eine auf Augenhöhe gewesen. Die Volmetaler, bei denen Geitmann (nach Zahn-OP) fehlte, waren mit einem treffsicheren Domaschk besser gestartet, doch die SGSH (ohne Klasmann, Bleckmann und Diehl) schien gegen Ende der ersten Hälfte die Oberhand zu gewinnen, verspielte eine 13:11-Führung aber auf der Zielgeraden ein wenig zu leicht.

SGSH in Testspielreihe gegen TuS Volmetal zweiter Sieger

Nach dem Wechsel legte die SGSH ein 17:15 und 19:17 vor, doch keine Führung war von Dauer. Beim Gastgeber brachten Keeper Michel (machte wie Abwehrspezialist Krause in seinem letzten Spiel für Volmetal ein starkes Spiel) und Linkshänder Moog das Team zurück ins Spiel und in Führung.

In der Schlussphase stemmten sich bei der SGSH vor allem Spielmacher Lukas Hüller mit beherzten Einzelaktionen und Keeper Ante Vukas gegen die drohende Niederlage. Nach dem 25:25 durch Hüller aber nahm der TuS eine letzte Auszeit – und fand über die linke Außenbahn den finalen Weg zum Derbysieg.

TuS: Quick, Michel (ab 31.) – Heidemann (6/5), Domaschk (5), Sackmann (3), Moog (3), Stange (3), Kaufmann (2), Krause (2), Kowalski (1), Ferber (1), Blümel, Schliepkorte, Jünger

SGSH: Vukas, Hablowetz (bei einem Siebenmeter) – Hüller (7), Frenzel (6), Schetters (4/3), Gipperich (3), Dommermuth (2), Hecker (1), Dragunski (1), Perey (1), Börner, Merhar, König, Jannack

Trainerstimme: „Ärgerlich, dass wir dieses Spiel verlieren“

Mark Schmetz (Trainer SGSH Dragons): „Es hat unheimlich Spaß gemacht, sich wieder mit einem richtigen Gegner messen zu dürfen. Das war auch wichtig. Wir haben viele Dinge ganz gut gelöst, das im Spiel eigentlich ganz gut gemacht. Deshalb ist es ärgerlich, dass wir verlieren, denn wir haben die Chancen gehabt, um das Spiel für uns zu entscheiden. Hektisch war es. Da war nie Ruhe drin, auch das werden wir analysieren.“

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