Eishockey

Danielsmeier wird Botschafter, Ehre für York

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Die Nummer 78 des früheren Publikumslieblings Mike York kommt unters Hallendach.

Iserlohn – Diesen Tag wird bei den Iserlohn Roosters sowohl bei den Verantwortlichen und Aktiven als auch bei den Fans niemand so schnell vergessen: Am Sonntag feierte das DEL-Team seinen 25. Geburtstag sowie 60 Jahre Eishockey im Sauerland. Und gleich zum Startschuss der Feierlichkeiten, den die erste öffentliche Aufführung des Films „Eishölle am Seilersee“ darstellte, hatten zahlreiche -Fans den Weg auf den Fritz-Kühn-Platz gefunden. Über den Tag verteilt waren es wohl zwischen 1000 und 1500 Besucher.

Neben der Vorstellung der neuen Mannschaft um den neuen Coach Jason O’Leary hatten sich die Verantwortlichen zahlreiche weitere Programmpunkte einfallen lassen. Ob Nostalgie oder Tagesgeschehen, ob Ehemalige und Einmalige oder aktuelle Roosters, Rückblicke oder Zukunftsmusik: Die Geburtstagsshow beleuchtete die Facetten des Iserlohner Eishockeys in all ihrer Vielfalt.

Zwei Protagonisten, die einen ganz besonderen Platz in dieser Rubrik einnehmen, wurden am Sonntagnachmittag noch einmal hervorgehoben: Roosters-Rekordspieler Colin Danielsmeyer wurde offiziell als Botschafter des Clubs begrüßt und wird die Sauerländer in Zukunft verstärkt in der Öffentlichkeit repräsentieren. Und der zweite Protagonist war gar nicht anwesend, aber als das Konterfei von Mike York zu einer Grußbotschaft per Video auf der Full-HD-Leinwand der Eventbühne erschien, brandete spontanter Jubel auf. Die Botschaft: Nach Jörg Schauhoff und Dieter Brüggemann wird Mike York als drittem Spieler die Ehre zuteil, dass sein Trikot mit der Nummer 78 unter das Hallendach gezogen und die Nummer fortan nicht mehr vergeben wird. Vollzogen werden soll dies zu Beginn der Saison 2020/2021.

Dass all diese Beifallsbekundungen überhaupt in diesem Maße stattfanden, war keinesfalls selbstverständlich, denn gegen 13.30 Uhr wurde das Wetter fast zum Spielverderber: Der Regen prasselte nur so auf das Festgelände. Doch ins Wasser fielen die Feierlichkeiten keineswegs – als sich die Lage etwas entspannte, war den Besuchern bis auf das eine oder andere durchnässte Fantrikot nicht anzumerken, dass es gerade richtig heftig geregnet hatte. „Dass unsere Fans auch in so einer Situation bleiben, zeigt diese Verbundenheit, die die Roosters ein Stück weit ausmacht“, freute sich Roosters-Prokurist und Geschäftsstellenleiter Bernd Schutzeigel. Und schließlich klarte es auch wieder auf, sodass die Feierlichkeiten mit einer großen Autogrammstunde des aktuellen Teams sowie einer weiteren Vorführung der "Eishölle am Seilersee" einen passenden Abschluss fanden.

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