Vogler und Kaiser sitzen erneut in Dubai am Steuer

Burkard Kaiser vertraut bei seinem dritten Start am Persischen Golf auf einen Porsche 911 Cup aus der Baureihe 991.

Schalksmühle - Das 24-Stunden-Rennen von Dubai bildet am Freitag kommender Woche erneut den Saisonauftakt im internationalen Motorsportkalender. Am Lendrad sitzen werden dann auch wieder der Schalksmühler Ingo Vogler und der Lüdenscheider Burkard Kaiser.

Mit der zehnten Auflage feiert das Rennen in der Wüste seinen ersten runden Geburtstag. Dreistellig ist hingegen schon das Jubiläum für die Mannschaft von race&event: Beim Rennen zwei Mal rund um die Uhr geht zum 100. Mal ein Fahrzeug des Radevormwalder Teams an den Start. „Dubai war bislang für uns immer eine Reise wert. Hoffentlich läuft es gerade jetzt besonders gut. Wir sind jedenfalls optimistisch und gut vorbereitet“, sagt Team-Manager Martin Mohr im Vorfeld.

Zu den Piloten am Steuer des Mercedes-Benz SLS AMG GT3 gehört Ingo Vogler, der im Vorjahr mit einem Porsche sein Dubai-Debüt feierte. Der Schalksmühler wird sich die Lenkradarbeit am Steuer des Flügeltürers mit Heinz Schmersal (Wuppertal), Peter Schmidt (Eltville), Johannes Siegler (Lohr) sowie dem Liechtensteiner Patrik Kaiser teilen. „Auch wenn die Strecke fahrerisch nicht so anspruchsvoll wie die Nürburgring-Nordschleife ist, so möchte ich diesen Saisonauftakt nicht missen“, sagt Vogler, „das Klima, das Flair und die vielen Nachtstunden sind zumindest in dieser Jahreszeit für uns Deutsche schon einzigartig. Am wichtigsten ist es, anzukommen, Spaß zu haben und möglichst wenig zu schrauben. Dann kommt der Erfolg von allein. Vielleicht geht es auch in Richtung Top Ten.“

Zum dritten Mal startet der Lüdenscheider Burkard Kaiser am Persischen Golf. „Ich vertraue wieder auf einen Porsche aus meinem Stammteam vom Nürburgring, Black Falcon. Wir setzen allerdings erstmal einen 911 Cup aus der Baureihe 991 ein. Dieses Fahrzeug wollen wir dann auch in der Langstreckenmeisterschaft und bei den 24 Stunden auf dem Nürburgring einsetzen. Daher kann ich mich in Dubai bereits auf das Auto einschießen. Ich freue mich riesig auf dieses Erlebnis, und wir wollen bei der Vergabe des Klassensieges ein wichtiges Wort mitreden“, erklärt der Bergstädter. Kaisers Teamkollegen sind der Niederländer Gerwin Schurig sowie die beiden Schweizer Christian Raubach und Manuel Metzger.

Profi-Teams oder werksunterstützte Teams wie Black Falcon (Mercedes SLS), Lechner Racing (Bentley), AF Corse (Ferrari) und RJN (Nissan) haben ebenfalls ihre Nennung abgegeben. Zu den klangvollsten Fahrernamen zählen Martin Ragginger, Jereon Bleekemolen, Connor de Philippi, Bernd Schneider, Kenneth Heyer und Peter Kox. Der Rennstart erfolgt am Freitag, 9. Januar, um 11 Uhr deutscher Zeit. Der Fernsehsender Motors TV überträgt rund elf Stunden live aus Dubai. - ju

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