Endstation Augsburg: Highlander ausgeschieden

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Endstation Playoff-Viertelfinale in Augsburg auch für Highlander-Kapitän Falk Elzner.

Augsburg -  Der ganz große Paukenschlag blieb beinahe erwartungsgemäß aus: Mit einer 2:11 (0:3, 1:6, 1:2)-Niederlage beim favorisierten Europacupsieger und deutschen Ex-Meister TV Augsburg verabschiedeten sich die Highlander Lüdenscheid im Playoff-Viertelfinale am Samstagabend im Schwabenland aus dem Rennen um die Deutsche Meisterschaft und beendeten die Spielzeit 2014.

Von Tim Viebahn-Knötig

Eine Saison, in der die Bergstädter ihr Primärziel „Ligaerhalt“ bereits mit dem Einzug in die Playoffs um Längen übertroffen hatten und nach dem Vorteil des ersten Heimspiels auch gegen den hochkarätigen Konkurrenten sogar mit dem Halbfinaleinzug geliebäugelt hatten.

Die Chance dazu hatten die Sauerländer freilich vor Wochenfrist durch die hauchdünne 4:5-Niederlage nach Penaltyschießen in einem hochklassigen Marathonduell in der BGL-Sporthalle praktisch verspielt.

Denn diese knappe Schlappe hatte nicht nur den Heimvorteil ausgelöscht, sondern auch Selbstvertrauen gekostet. Im Verbund mit den Ausfällen der Leistungsträger Svejda, Loecke und Ortwein trotz Reaktivierung von Henning Inselmann eigens für den Auftritt in der schwäbischen Metropole eine zu hohe Last für die „Schotten“ aus dem Sauerland.

Die gerieten in der TVA-Arena gegen eine wie entfesselt aufspielende Gerstberger-Truppe nämlich schnell und vorentscheidend in Rückstand: 3:0 hieß es schon nach dem ersten Drittel für die selbstbewussten Hausherren, die durch Fettinger gleich zu Beginn des Mittelabschnitts zum 4:0 nachlegten. Und auch auf das erste Highlander-Tor von Jonathan Otters (24.) fanden die Augsburger mit zwei weiteren Treffern zum 6:1 in nur drei Minuten die schnelle Antwort.

Im Anschluss räumte Nationalkeeper Jonas Mohr den Platz im Kasten für einen dann bärenstark haltenden Daniel Schneider. Der freilich aber konnte dem Spiel auch keine Wende mehr verleihen, sondern kassierte bis zur zweiten Drittelpause noch drei Treffer.

Für den zweiten Lüdenscheider Torerfolg zeichnete im Schlussabschnitt Tim Dominik Seuster zum zwischenzeitlichen 2:9 verantwortlich.

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