Laufsport

Starke Leistung bei der Erfüllung eines Traumes

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Mit einer starken Zeit von 3:41:16 Stunden kam der 18-jährige Max Kahler beim größten Marathon der Welt in New York ins Ziel.

Kreisgebiet – Erst Ende September ist Max Kahler 18 Jahre alt geworden. Nur wenige Wochen später hat der Youngster am größten Marathon der Welt teilgenommen. Dies ist nicht vielen Sportlern vergönnt. Der Halveraner Handballer, der bei den SGSH Dragons sowohl in der A-Jugend als auch in der Zweitvertretung zum Einsatz kommt, erfüllte sich direkt zum Start seiner Marathon-Karriere seinen Traum von der Teilnahme am Big Apple.

Da man erst ab der Volljährigkeit berechtigt ist, war dies Kahlers erster Start über die Marathondistanz. Zuvor lief der Halveraner bereits mehrere Halbmarathons, seine Bestzeit auf der halben Distanz ist 1:26 Stunde. Unter Berücksichtigung dieser Zeit gab Kahler eine Zielzeit von 3:00 Stunden an. Sehr optimistisch, aber auch mit Weitsicht, damit man direkt nach dem Startschuss unbeschwert seinen Rhythmus finden kann. Ziel war es dennoch, ohne irgendein vergleichbares Ergebnis, nach gut 3:15 Stunden ins Ziel zu kommen. Umgerechnet wäre dies ein Kilometerschnitt von knapp unter 4:40 Minuten.

Bitterer Tritt in ein Schlagloch

Nach dem Startschuss verlief das Rennen auch zunächst wie erhofft, bis zur 20 Kilometer-Marke war der Youngster zeitlich perfekt im Plan, seine Zielzeit zu erreichen. Kurz vor der Halbmarathonmarke übersah Kahler allerdings eines der vielen, tiefen Schlaglöcher auf den wirklich schlechten New Yorker Straßen und vertrat sich. Fortan hatte der Handballer Schmerzen im hinteren rechten Oberschenkel. Zwar lag er nach der Halbmarathondistanz mit einer Durchgangszeit von 01:36:13 noch voll im Rennen allerdings „wusste ich zu diesem Zeitpunkt schon, dass ich dieses Tempo nicht durchlaufen konnte“, so Kahler.

Die zweite Rennhälfte war aufgrund der stärker werdenden Schmerzen geprägt von kurzen Stretching-Pausen. „Dadurch wurde der Schmerz allerdings nicht gelindert, sondern ich kam eher aus dem Rythmus“, berichtet Kahler. Ab Kilometer 30 war es „eine einzige Qual“, aber Kahler hielt durch und kam mit einer fantastischen Zeit von 03:41:16 ins Ziel. Der „Marathon-Mann“ selbst zog ein positives Fazit: „Auch wenn ich mit der zweiten Rennhälfte ganz und gar nicht zufrieden bin, war dies doch ein ganz besonderer, erster Marathon. Gerade die Stimmung an der Strecke, von den mehr als zwei Millionen Zuschauern, ist sicherlich einzigartig und nirgendwo anders auf der Welt zu finden.“

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