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14 Grad: Stadt lässt Tischtenniscracks beim Landesliga-Topspiel frieren

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Von: Thomas Machatzke

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Tischtennis TTSG Lüdenscheid Wuppertal Topspiel
Patrick Braun zählte am Samstag am Wehberg mit einer Decke, der Kälte wegen. © Popovici, Cornelius

Am Wehberg bittet die TTSG Lüdenscheid zum Gipfeltreffen der Tischtennis-Landesliga, doch die Stadt lässt Aktive und Zuschauer frieren.

Lüdenscheid – Böse Überraschung für den Tischtennis-Landesligisten TTSG Lüdenscheid und seinen Gegner im Gipfeltreffen, den TTC Wuppertal: In der Halle am Wehberg zeigte das Thermometer am Samstag Werte zwischen 13,5 und 14 Grad Celsius an. Vorgeschrieben ist vom WTTV für Meisterschaftsspiele eine Temperatur von mindestens 15 Grad.

„Wenn die Wuppertaler gewollt hätten, hätten sie abreisen können und die Punkte kampflos bekommen. Es ist ärgerlich, dass man in so eine Situation überhaupt hineingerät“, stellte Arnd Katzke (TTSG) fest und ärgerte sich persönlich darüber, dass er sich aufgrund der Kälte in der Halle die Schulter zerrte.

Nicht das einzige Ärgernis: Zum Duell des Tabellenführers gegen den ersten Verfolger waren auch zahlreiche Zuschauer zum Wehberg gekommen, die sich aber wegen der Kälte in Teilen vorzeitig wieder verabschiedeten.

14 Grad Celsius: Stadt lässt Tischtenniscracks beim Landesliga-Topspiel frieren

Die TTSG siegte am Ende zwar 9:5 und baute die Tabellenführung aus, doch die Freude darüber wollte am Samstag nicht recht aufkommen, zumal auch die anfänglich noch warmen Duschen im weiteren Verlauf des Abends kalt blieben, sodass das Team schnell und in Teilen ungeduscht den Heimweg antrat. „Die Stadt Lüdenscheid betont immer, wie wichtig ihr der Vereinssport ist, aber das konnte man am Samstag nicht erkennen“, übt Katzke Kritik.

Die TTSG hatte die Temperatur in der Halle schon vorher bei der Stadt beklagt. Das ZGW hatte daraufhin um Verständnis gebeten, „dass wir nicht aufgrund eines gefühlten Kaltempfindens sofort einen Handwerker in Marsch setzen können“, und weitere Informationen angefordert. Die Sportler nahmen’s am Samstag zwar sportlich, die Haltung der Stadt indes hinterließ trotzdem Eindruck, aber keinen guten.

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