Roosters holen beim Schlusslicht nur einen Zähler

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Nach den Niederlagen in Wolfsburg und Köln reichte es für die Iserlohn Roosters beim Letzten in Krefeld nur zu einem Punkt.

Krefeld - Die Tabellenführung in der Deutschen Eishockey Liga war für die Iserlohn Roosters am Freitagabend zum erneuten Mal zum Greifen nahe, doch wieder ließen sich die Kufencracks vom Seilersee die große Chance entgehen. Das Pasanen-Team holte beim Tabellenschlusslicht Krefeld Pinguine lediglich einen Zähler, unterlag in der Overtime mit 1:2 (0:0, 0:0, 1:1). Spitzenreiter bleiben somit die Eisbären Berlin trotz deren 2:5-Heimpleite gegen den ERC Ingolstadt.

Sichtlich nervös starteten die Sauerländer ins Westderby, testeten die eigene Leistungsfähigkeit und die des Gegners zum Start des Matches ab. Trotzdem hatten die Blau-Weißen die besseren Chancen, vermochten es aber nicht, aus ihrer spielerischen Überlegenheit Tore zu machen. Allein Nick Petersen hatte gemeinsam mit York und Blank drei hochkarätige Möglichkeiten, allein der Abschluss fehlte. Das galt auch für Hamill nach 6:35 Minuten zum Ende des einzigen Iserlohner Powerplays im Auftaktdrittel oder für den Konter von Bassen und Friedrich in der 19. Spielminute. Natürlich hatten auch die Gastgeber ihre Chancen durch Schüsse, die im schlimmsten Fall Chet Pickard souverän parieren konnte.

Auch Abschnitt zwei begann mit Iserlohner Torgefahr. Doch weder Petersen noch Blank oder Jaspers brachten die Scheibe im Kasten unter. Danach führten unnötige Strafen zu Unterzahlsituationen, die Krefeld gegen ein gutes Iserlohner Penaltykilling aber ebenfalls nicht zu nutzen wusste. Somit ging es torlos, aber immerhin in Überzahl in den Schlussabschnitt.

Weil aber auch diese Chance ungenutzt verstrich, ging das Zittern weiter – bis zur 46. Minute. Dann bescherte sich Krefeld eine doppelte Unterzahl, als Blank die Lücke fand und die Iserlohner erlöste. Die anschließende einfache Überzahl wusste der IEC aber genauso wenig zu nutzen wie eine zweite doppelte Powerplay-Möglichkeit etwas mehr als eine Minute später. Das sollte sich letztlich rächen. Als noch 3:59 Minuten auf der Uhr standen bekamen die Iserlohner die Scheibe nicht aus der eigenen Zone und kassierten durch Kretschmann den Ausgleich. Da beide Mannschaften anschließend das Risiko scheuten, ging es in die Verlängerung. Die Entscheidung fiel dann aus Iserlohner Sicht in Unterzahl. Caporusso saß wegen Haltens auf der Strafbank und Krefelds Vasiljevs netzte zum 2:1 für die Pinguine ein.

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