Überzeugender erster Auftritt der FSV Werdohl

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Werdohls Mittelfeldmotor Murat Kaya (weißes Trikot) leitete den Ausgleichstreffer von Tim Dlugolentzki mit einem Sahnepass ein, machte über 90 Minuten ein starkes Spiel.

Hüsten - Gallig, spielfreudig und torgefährlich präsentierte sich Fußball-Landesligist FSV Werdohl im ersten Freilufttest des Jahres unter der Regie des neuen Chefcoaches Alen Terzic über 45 Minuten. Auf dem schneefreien Kunstteppich des Sportzentrums Große Wiese in Hüsten unterlagen die Lennetaler dem Westfalenligisten SuS Langscheid/Enkhausen am Samstag zwar mit 1:2 (0:1), doch nach einer überzeugenden zweiten Hälfte überwog im FSV-Lager die Zufriedenheit.

Von Lars Schäfer

„Die Jungs haben es vor allem im zweiten Durchgang richtig gut gemacht. Da waren wir wesentlich kompakter, haben gut gegen den Ball gearbeitet und uns einige tolle Chancen herausgespielt“, zeigte sich Alen Terzic vom Auftritt seiner verletzungsbedingt arg gebeutelten Elf angetan.

Bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt hatte der erste Abschnitt wenig Erwärmendes zu bieten. Die Sorpe-Kicker hatten deutlich mehr Ballbesitz als die FSV, zwingende Torchancen seiner Truppe konnte sich Langscheids Trainer-Rückkehrer Bernd Löseke allerdings nicht notieren. Mit einer großen Ausnahme. Nach einem schnell vorgetragenen Angriff über die rechte Außenbahn drückte Meisterjahn die butterweiche Flanke per Kopf an Werdohls Keeper Grete vorbei ins Netz (8.). Ansonsten offenbarten beide Kreativabteilungen noch mächtig Streusalz im Getriebe.

Das sollte sich nach dem Wechsel ändern. Die nun kompakter und forscher auftretende FSV übernahm zeitweise das Kommando und erspielte sich ein beachtliches Chancenplus. Fisnik Zejnullahu (55., 69.) und Falk Fischer (70.) per Fallrückzieher scheiterten jedoch an SuS-Schlussmann Bauerdick, der beim überfälligen Ausgleich durch FSV-Winterneuzugang Tim Dlugolentzki (72.) aber chancenlos war. Kessler hatte wenig später sogar die FSV-Führung auf dem Fuß, scheiterte aber an Bauerdick. Mit ihrer einzigen echten Torchance in Halbzeit zwei gelang den Langscheidern dann der glückliche 2:1-Siegtreffer. Nach einer Ecke stocherte der Ex-Werdohler Dennis Rattelsberger die Kugel über die Linie (81.).

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