Aus persönlichen Gründen

Werder-Präsident Fischer tritt ab

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Klaus-Dieter Fischer tritt zum Jahresende zurück.

Bremen - Klaus-Dieter Fischer, Präsident und Geschäftsführer von Werder Bremen tritt zum Jahresende zurück. Persönliche Gründe haben laut Fischer zu der Entscheidung geführt.

Werder Bremens Präsident und Geschäftsführer Klaus-Dieter Fischer hat nach 45 Jahren in Führungspositionen beim Fußball-Bundesligisten aus persönlichen Gründen seinen Rücktritt zum Jahresende erklärt. „Der Verein besteht jetzt seit 115 Jahren, und ich bin seit 60 Jahren Mitglied und seit 45 Jahren in Führungsgremien dabei. Ich hatte immer den Ehrgeiz, den Zeitpunkt meines Ausscheidens selbst zu bestimmen, und halte ihn am Jahresende für gekommen“, teilte der 73-Jährige am Mittwochabend mit.

Fischer will nicht in Aufsichtsrat

Ambitionen auf einen Posten im Aufsichtsrat des Vereins, der sein „Leben bestimmt“ und ihm „Welten erschlossen“ habe, hege er nicht: „Ich möchte einen klaren Strich unter meine Karriere ziehen und einem möglichen Nachfolger die Chance geben, eine starke Position als Präsident und Geschäftsführer einnehmen zu können, wenn die Mitgliederversammlung es so entscheidet. Auch im Aufsichtsrat sehe ich mich nicht.“

Fischer, seit 1970 in Führungsverantwortung, legte seinem Verein auch gleich einen Nachfolger ans Herz. „Ich habe nie einen Hehl daraus gemacht, dass ich unseren Vize-Präsidenten Dr. Hubertus Hess-Grunewald als starken Nachfolge-Kandidaten einschätze. Ich bereite ihn auf diese Aufgabe bereits seit zwei Jahren vor und werde diese gemeinsame Arbeit jetzt noch einmal intensivieren“, sagte er.

SID

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