2019 soll es soweit sein

Videobeweis bei Champions League und EM? UEFA zwiegespalten

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Der Videobeweis hätte beim CL-Duell zwischen Real Madrid und Juventus Turin (1:3) den umstrittenen Elfmeter von Cristiano Ronaldo vielleicht verhindert.

Schon bei der WM 2018 kommt der Videobeweis zum Einsatz. Wann wird die Technik in der „Königsklasse“ des Fußballs eingesetzt? Der Chef des europäischen Fußballverbandes äußert sich.

Die Spitze der Europäischen Fußball-Union (UEFA) ist beim Thema Videobeweis weiter zwiegespalten. Einerseits hat UEFA-Präsident Aleksander Ceferin die Einführung des technischen Hilfsmittels für die übernächste Saison der Champions League sowie die EM 2020 in Aussicht gestellt, andererseits befürchtet der Slowene wie viele andere Experten ein Chaos bei der WM-Endrunde in Russland (14. Juni bis 15. Juli).

„Die Einführung wird kommen. Wir dürfen aber nicht voreilig handeln“

"Realistisch betrachtet, könnten wir den Videoassistenten ab der Saison 2019/20 in der Champions League und bei der EM einführen. Die Einführung wird kommen. Wir dürfen aber nicht voreilig handeln", sagte Ceferin der Gazzetta dello Sport: "Ich habe einige Sorgen wegen der WM, wo Schiedsrichter eingesetzt werden, die noch nie mit dem Videobeweis zu tun hatten. Ich hoffe, dass es weder zu Skandalen, noch zu Problemen kommen wird."

In Italien wurde nach dem Viertelfinal-Aus von Rekordmeister Juventus Turin in der Champions League bei Titelverteidiger Real Madrid aufgrund einer umstrittenen Elfmeter-Entscheidung zugunsten der Königlichen die rasche Videobeweis-Einführung gefordert. Doch Ceferin lehnte den Vorschlag ab, das Hilfsmittel ab der nächsten Saison zumindest ab dem Achtelfinale einzuführen: "Die Regeln müssen dieselben vom Anfang bis zum Ende sein".

SID

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