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Thomas Müller zeigt altes Bayern-Bild aus Kiew - „Kann immer noch nicht glauben, was passiert“

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Von: Alexander Kaindl

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Thomas Müller spielte mit dem FC Bayern vor wenigen Monaten noch in Kiew.
Thomas Müller spielte mit dem FC Bayern vor wenigen Monaten noch in Kiew. © ULMER Pressebildagentur / Imago

Thomas Müller hat sich zum Ukraine-Konflikt geäußert. Der Mittelfeldspieler des FC Bayern München ist „schockiert“.

Kiew - Bomben fallen, Raketen fliegen, Soldaten schießen - Europa brennt nach dem russischen Einmarsch in die Ukraine. Die Welt blickt fassungslos in Richtung Donezk, Lugansk, Charkiw und vor allem Kiew. Russlands Präsident Wladimir Putin hatte in der Nacht auf Donnerstag mit seiner „Militäroperation“ begonnen. Wie lange sie dauern wird, wohin sie führen wird - das weiß aktuell wohl nur er selbst.

Am Freitagmorgen rückten russische Truppen bis dicht an Kiew heran. Die Sirenen heulen in der ukrainischen Hauptstadt, Menschen fliehen oder verstecken sich in der U-Bahn. Bilder, die betroffen machen (alle News zum Ukraine-Konflikt im Live-Ticker). Inzwischen haben sich auch etliche Beteiligte aus dem Sport zur aktuellen Situation im Ukraine-Konflikt geäußert. Darunter ist auch Thomas Müller.

Ukraine-Konflikt: Thomas Müller teilt altes Bayern-Bild aus Kiew

Der Star des FC Bayern München* ist bekannt dafür, auch in gesellschaftspolitischen Themen eine klare Haltung anzunehmen. So macht es der Nationalspieler nun auch in Sachen Ukraine und Russland. Müller teilte in seiner Instagram-Story ein Bild. Zu sehen ist er selbst - in Kiew. Dort spielte der FCB am 23. November noch in der Champions League gegen Dynamo, siegte mit 2:1. Müller schrieb dazu: „Wir haben erst vor drei Monaten noch in Kiew gespielt. Ich kann immer noch nicht glauben, was gerade passiert.“

Müller postete zu der Spiel-Szene eine Ukraine-Flagge und die Botschaften „#stopwar“ und „#stillshocked“ - also „stoppt den Krieg“ und „immer noch schockiert“.

Thomas Müller blickt in seiner Instagram-Story zurück.
Thomas Müller blickt in seiner Instagram-Story zurück. © Screenshot Instagram / Thomas Müller

Ukraine-Konflikt: Deutsche Sport-Landschaft reagiert bestürzt auf russischen Einmarsch

Mit dieser Haltung ist der Bayern-Star natürlich nicht alleine. In Deutschland haben beispielsweise Formel-1-Pilot Sebastian Vettel und Köln-Trainer Steffen Baumgart bereits deutliche Worte zum Ukraine-Krieg gefunden. Verschiedene Vereine setzten Tweets ab, auch DFL und DFB haben bereits reagiert. Die beiden Interimspräsidenten des Deutschen Fußball-Bundes, Hans-Joachim Watzke und Dr. Rainer Koch, sagten zum Einmarsch russischer Truppen in die Ukraine: „Der DFB verurteilt den offensichtlich völkerrechtswidrigen Angriff Russlands gegen die Ukraine auf das Schärfste. Die Welt darf dem nicht tatenlos zusehen, die Ukraine bedarf unser aller Solidarität.“ (akl) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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