1. come-on.de
  2. Sport
  3. Fußball

Stiftungsarbeit hilft Teresa Enke

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

null
Teresa Enke. © dpa

Hannover - Die Arbeit in der Robert-Enke-Stiftung tut der Witwe des toten Nationaltorhüters bei der Bewältigung des Alltags gut.

 “Es hilft, wenn ich sehe, dass etwas gemacht wird“, sagte Teresa Enke im “Kicker“. “Es gibt auch viele Briefe von Betroffenen; so viele, dass ich es nicht schaffe, sie zu beantworten. Die Menschen nehmen Anteil an meinem Schicksal oder schildern ihre Situation, was mir manchmal sehr nahegeht.“ Ihr Mann Robert Enke, der unter Depressionen litt, hatte sich am 10. November 2009 das Leben genommen.

Die bewegende Andacht für Robert Enke

Teresa Enke ist Vorsitzende der Stiftung. Sie setzt sich für eine bessere Aufklärung und Behandlung der Krankheit Depression ein. Die gemeinnützige Stiftung hatte ein Anfangsvermögen in Höhe von 150 000 Euro. Je ein Drittel zahlten der Deutsche Fußball-Bund, der Ligaverband und der Bundesligist Hannover 96, bei dem Enke zuletzt gespielt hatte. Inzwischen hat sich das Stiftungskapital nach Angaben des Geschäftsführers Jan Baßler versechsfacht.

“Die Robert-Enke-Stiftung kann eine sehr wichtige, nachhaltige Aufgabe erfüllen“, sagte Martin Kind, Vorstandsvorsitzender von Hannover 96. “Wir müssen Wissen aufbauen über das Krankheitsbild Depression“, ergänzte Kind, der Vorsitzender des Stiftungsrates ist.

dpa

Auch interessant

Kommentare