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Di Stefano sorgt sich um sein Real Madrid

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Alfredo di Stefano sorgt sich um Real Madrid. © dpa

Madrid - Zwei Tage nach Real Madrids 0:4-Pokalpleite beim Fußball-Drittlisten AD Alcorcón wachsen in der spanischen Hauptstadt die Sorgen um die Zukunft des Millionen-Projekts.

Die Fußball-Legende Alfredo di Stéfano, Ehrenpräsident des spanischen Rekordmeisters, meinte besorgt: “Wir können nur hoffen, dass diese Saison nicht in einem Fiasko endet.“ Clubchef Florentino Pérez hatte das Team für die Rekordsumme von 250 Millionen Euro verstärkt und Weltstars wie Cristiano Ronaldo oder Kaká unter Vertrag genommen.

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Die Sportpresse bezeichnete die Pleite bei dem Madrider Vorstadt- Club am Donnerstag als “Reals größte Demütigung“ in der mehr als 100- jährigen Vereins-Geschichte und forderte die Entlassung von Coach Manuel Pellegrini. Die Spekulationen, wonach Sportdirektor Jorge Valdano auch das Traineramt übernehmen könnte, scheinen sich jedoch nicht zu bewahrheiten. Der Argentinier sei strikt dagegen, hieß es. Pellegrini habe bei Real noch eine “Gnadenfrist“ bis zum kommenden Dienstag, berichteten mehrere Blätter. In Reals Punktspiel am Samstag gegen den FC Getafe und in der Champions-League-Partie am Dienstag beim AC Mailand werde sich das Schicksal des Trainers entscheiden.

Di Stéfano macht dagegen das Starensemble verantwortlich für die Blamage. “Eine solche Pleite kann man nur wettmachen, wenn die Profis mehr für die Mannschaft spielen und nicht nur als Solisten auftreten“, betonte der 83-Jährige, der Ende der 50er Jahre mit Real fünfmal den Europacup gewonnen hatte.

Clubchef Pérez räumte ein, dass das 0:4 eine Demütigung gewesen sei. Er rief die Fans aber auf, trotz des Debakels die Ruhe zu bewahren: “Der Trainer und zahlreiche Spieler sind noch neu im Verein. Es braucht Zeit, bis eine neue Mannschaft zusammenwächst.“

dpa

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