Betrug beim Transfer

Staatsanwaltschaft fordert Prozess gegen Neymar

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Muss Neymar vor Gericht?

Madrid - Die spanische Staatsanwaltschaft hat beantragt, gegen Brasiliens Fußball-Star Neymar wegen eines Betrugsverdachts im Rahmen des Transfers zum FC Barcelona gerichtliche Schritte einzuleiten.

Nach Ansicht der Staatsanwälte am nationalen Staatsgerichtshof sei es „angemessen, dass er als Beschuldigter erscheint“, hieß es in einem Statement am Freitag. Auch gegen Neymars Vater, Barca-Präsident Josep Maria Bartomeu, dessen Vorgänger Sandro Rosell sowie die früheren Vereins-Offiziellen Luis Alvaro de Oliveira und Odilio Rodriguez sollen gerichtliche Schritte eingeleitet werden. Der Gerichtshof muss nun entscheiden, ob es der Empfehlung der Staatsanwaltschaft folgt.

Barcelona hatte zunächst angegeben, Neymar für 57,1 Millionen Euro vom FC Santos verpflichtet zu haben. Später stellte sich heraus, dass sich die tatsächlichen Kosten für den Torjäger auf insgesamt 86,2 Millionen Euro belaufen hatten. Der Strafantrag war vom brasilianischen Investitionsfonds DIS gestellt worden. Der Fonds hielt nach eigenen Angaben 40 Prozent Anteile an Neymar und wirft den Beteiligten Betrug und Korruption vor.

SID

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