Spanisches Pokalfinale

FC Barcelona gegen Real Madrid im Free-TV

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Das bislang letzte Duell gewann der FC Barcelona vor wenigen Wochen in Madrid mit 4:3.

Valencia - Real Madrid - FC Barcelona, das spanische Pokalfinale, wird am Mittwoch live im Free-TV übertragen. Auch im Online-Stream ist das Spiel zu sehen.

Update: Die Partie zwischen Real Madrid und dem FC Barcelona endete 2:1. Madrids Gareth Bale war der Mann des Spiel im Endspiel der Copa del Rey.

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Der "Clasico" zwischen Real Madrid und dem FC Barcelona ist in diesem Jahr auch das spanische Pokalfinale in der Copa del Rey! Gute Nachricht für alle Fans: Das Spiel, das am Mittwochabend um 21.30 Uhr in Valencia angestoßen wird, wird im Free-TV übertragen. Servus TV hat sich die Rechte an der Partie gesichert und überträgt ab 21.15 Uhr in HD.

Moderator Christian Brugger führt mit Experte Thomas Helmer durch die Sendung. Das Spiel wird von Philipp Paternina kommentiert.

Wer das Spiel lieber im Internet ssehen möchte, der kann die Partie auf laola1.tv live verfolgen. Hier beginnt die ausführliche Vorberichterstattung bereits um 20 Uhr.

Auch Pep Guardiola schaut zu

Das Endspiel um den spanischen Königspokal am Mittwoch (21.30 Uhr) zwischen dem FC Barcelona und Real Madrid, sagt Pep Guardiola, sei „eine gute Gelegenheit für uns, Real zu analysieren“. Trotz der „großen Prüfung für Madrid“ (Guardiola) dürfte der Coach von Bayern München für die Duelle mit den Königlichen im Halbfinale der Champions League (23./29. April) allerdings nicht allzu viele Aufschlüsse gewinnen - Cristiano Ronaldo fehlt Madrid im Clasico, der wichtigste Profi.

Während die Kollegen des 29-Jährigen den ersten Schritt zum „triplete“ machen und Erzrivale Barca die erste titellose Saison seit 2007/08 bescheren wollen, schuftet Ronaldo nach seiner Muskelverletzung im linken Oberschenkel für sein Comeback. „Ronaldo quält sich für Bayern“, titelte das Sportblatt AS am Dienstag, berichtete von Doppelschichten und täglich fünf Stunden Plackerei in Fitnessraum und Schwimmbad.

Trainer Carlo Ancelotti machte den Madridistas Mut. „Es wird von Tag zu Tag besser“, sagte er in der Zeitung El Mundo über die Probleme des Superstars, der überdies über Schmerzen an der Patellasehne im linken Knie klagt. Der Coach wollte nicht ausschließen, dass Ronaldo im siebten Pokal-Finale gegen Rekordsieger Barcelona (26 Titel, Real hat 18) zur Verfügung steht, doch das war bestenfalls ein schlechter Bluff. „Wir gehen kein Risiko ein“, verriet er sich im selben Atemzug.

Ganz Madrid rätselt, was die Königlichen ohne ihren besten Torjäger (45 Saisontore in 41 Pflichtspielen) wirklich wert sind. Nichts, wie beim 0:2 in Dortmund? Oder ganz schön viel, wie bei den anderen neun Begegnungen in dieser Spielzeit ohne „CR7“, von denen Real acht gewann und keine verlor? „Die Mannschaft hat bewiesen, dass sie weiß, wie sie ohne ihn gewinnt“, sagte Ancelotti: „Cristiano wird uns immer fehlen, aber die Spieler sagen nicht: Um Himmels Willen, was machen wir bloß ohne hin?“ Vielmehr sei es für die anderen „eine tolle Chance, sich zu Final-Helden zu erheben“.

Guardiola ist indes sicher, dass Ronaldo den Wettlauf mit der Zeit gewinnen wird. Sollte der Portugiese wie beim 4:0 am vergangenen Samstag gegen UD Almeria wie erwartet auch im Cup-Finale geschont werden, „wird er gegen uns spielen“, sagte er. Nach dem Duell mit Barca hat Madrid das Wochenende spielfrei, Ronaldo könnte sich voll auf die Bayern konzentrieren.

Zunächst aber geht es um die „Revanche“ (Ancelotti) für die Liga-Pleiten (1:2/3:4) gegen Barcelona. Ronaldo, der wie die anderen Verletzten um Nationalspieler Sami Khedira mit einem Charterflugzeug nachreisen wird, soll in Valencia den vierten Final-Triumph gegen den Erzrivalen bestaunen dürfen. Klub-Präsident Florentino Perez habe das Team eigens im Trainingszentrum in Valdebebas besucht, um es einzuschwören, berichtete das Hausblatt Marca. „Ihr müsst in den verbleibenden Begegnungen alles geben! Ihr seid sehr nahe am Erfolg“, habe er sie angefeuert.

Auch in Barcelona war der Vereinschef bei der Mannschaft. Josep Maria Bartomeu habe Lionel Messi und Co. nach dem peinlichen 0:1 beim FC Granada gewarnt, nach Champions League und Meisterschaft nicht auch noch den letzten Titel zu verspielen, hieß es. Die führenden katalanischen Sportblätter diskutieren bereits die Namen Jürgen Klopp und Joachim Löw als mögliche Nachfolger für den zwar beliebten, nach Meinung einiger Experten aber unfähigen Trainer Gerardo Martino. „Das ist keine leichte Zeit für ihn“, sagte Ancelotti mitfühlend, „hier herrscht so viel Hysterie, dass zwischen Genie und Desaster nur Stunden liegen.“

sid/wi

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