Heldt einigt sich mit Heidel

Schalke verpflichtet Mainz-Stürmer

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Adam Szalai geht für rund acht Millionen zum FC Schalke 04.

Gelsenkirchen - Nach langem Transfer-Hick-Hack ist es nun offiziell. Adam Szalai wechselt vom FSV Mainz 05 in den Ruhrpott. Dort soll der Stürmer S04-Huntelaar unter Druck setzen.

Der FC Schalke 04 hat den ungarischen Fußball-Nationalspieler Adam Szalai verpflichtet. „Wir haben mit dem FSV Mainz 05 Einigung erzielt“, erklärte Schalkes Sportvorstand Horst Heldt am Donnerstag beim Trainingsauftakt des Bundesligisten in Gelsenkirchen. Der 25 Jahre alte Offensivakteur Szalai ist bereits zum Medizincheck auf Schalke. Er erhält einen Vierjahresvertrag bis 2017.

„Adam hat eine unglaublich gute Mentalität, ist bissig und gierig und hat eine gute Torquote. Wir haben in der letzten Saison Klaas-Jan Huntelaar nicht adäquat ersetzen können, als er verletzt war. Mit Szalai machen wir jetzt den nächsten Schritt. Konkurrenzkampf ist sehr wichtig“, sagte Heldt.

Dem Vernehmen nach muss Schalke für Szalai die festgeschriebene Ablösesumme von acht Millionen Euro an die Mainzer überweisen. Zuletzt ging es nur noch um die Zahlungsmodalitäten, Schalke wollte den Betrag in Raten bezahlen. Nach Felipe Santana (Borussia Dortmund) und Christian Clemens (1. FC Köln) ist Szalai der dritte feststehende Neuzugang für die kommende Saison.

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Ein weiterer Transfer bahnt sich in Gelsenkirchen an: Schalke steht in Verhandlungen mit Ex-Nationalspieler Sascha Riether vom FC Fulham. „Er kann sich vorstellen, zu uns zu kommen“, sagte Heldt.

Auch noch nicht dabei war am Donnerstag Leon Goretzka, um dessen Dienste Schalke mit dem VfL Bochum streitet. Er bemühe sich um eine außergerichtliche Einigung, erklärte Heldt, derzeit würden aber „keine offiziellen Gespräche“ mit Bochum geführt. Trainer Jens Keller arbeitete zum Auftakt mit 19 Spielern, darunter zwölf Profis.

Sein erstes Training auf Schalke absolvierte nicht nur der sichtlich gut gelaunte Ex-Dortmunder Santana - auch Peter Hermann stand erstmals für die Königsblauen auf dem Platz. Der bisherige Co-Trainer von Jupp Heynckes beim Rekordmeister Bayern München soll „mit seiner Erfahrung und seiner Siegermentalität“, so Heldt, Chefcoach Keller unterstützen. Der begrüßte die Verstärkung für seinen Trainerstab: „Er bringt wahnsinnige Erfahrung mit. Mit Bayern hat er das Triple geholt, mir würde reichen, wenn er hier das Double holt.“

dpa/sid

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