"Deutsche Unternehmen profitieren"

Rummenigge: Kritik an Katar-WM muss aufhören

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Karl-Heinz Rummenigge findet die Kritik an der Vergabe der WM an Katar übertrieben.

München - Bayern Münchens Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge hat dazu aufgerufen, die Kritik an Katar in Deutschland nicht zu übertreiben.

 Deutsche Unternehmen würden von der Fußball-Weltmeisterschaft 2022 wirtschaftlich massiv profitieren, begründete Rummenigge am Mittwoch bei den Medientagen München: „Die deutsche Wirtschaft hat dort Milliardenaufträge.“ Zum Beispiel sei die Deutsche Bahn für das Metrosystem zuständig.

Die umstrittene Vergabe des WM-Turniers an Katar sei „eine exklusive Entscheidung“ des Exekutivkomitees des Weltverbandes FIFA gewesen, betonte Rummenigge. „Es nützt nichts, wenn man jetzt hinterher den Finger hebt und sagt, da hätte es vielleicht bessere Möglichkeiten gegeben wie Australien oder Amerika. Da wäre sicherlich die Kritik geringer gewesen. Aber man hat sich für Katar entschieden, und das gilt es jetzt zu respektieren und zu akzeptieren“, meinte der Bayern-Chef, der auch Vorsitzender der europäischen Club-Vereinigung ECA ist.

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Einig sei man sich im Fußball, dass eine Austragung des WM-Turniers im Sommer nicht die richtige Option sei, bekräftigte Rummenigge. Die FIFA will im kommenden Jahr über eine mögliche Verlegung in die Wintermonate entscheiden.

dpa

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