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Bayern-Verhandlungen mit Haaland? „Würde Lewandowkis Verhalten verständlicher machen“

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Von: Florian Schimak

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Robert Lewandowski will den FC Bayern verlassen. Mario Gomez, sein Vorgänger beim Rekordmeister, hat dafür ein Stück weit Verständnis. Sollten die Gerüchte stimmen.

München – Robert Lewandowski will weg – und zwar noch in diesem Sommer! Eine Zukunft beim FC Bayern? Ausgeschlossen für den Weltfußballer. Sein Ziel ist der FC Barcelona, der angeblich nun versucht, Geld für den Transfer locker zu machen.

Mario Gomez äußert sich im kicker überrascht von der Deutlichkeit der Abwanderungswünsche seines Vorgängers an der Säbener Straße. Seinen Wechselwunsch forciere Lewandowski „so klar wie wohl selten ein Bundesligaspieler“ vor ihm. Denn trotz seines Vertrags bis 2023 will der Pole München mit aller Macht verlassen.

FCB-Verhandlungen mit Haaland? „Würde Lewandowkis Verhalten verständlicher machen“

Dass es bereits vor einigen Monaten zum Bruch zwischen Lewandowski und den Bayern kam, macht er zuletzt deutlich. Was genau damals vorfiel, ist bislang aber noch nicht überliefert. Angeblich soll Lewandowski nicht geschmeckt haben, dass sich der Rekordmeister mit einem Transfer von Erling Haaland von Borussia Dortmund beschäftigt haben soll.

Wenn dem so sei, „würde es sein Verhalten für mich zumindest verständlicher machen“, so Gomez weiter: „Sonst nicht“. Fakt ist, Haaland spielt in der kommenden Saison nicht mehr für den BVB. Der Norweger wechselt Manchester City. Lewandowski schmollt aber noch immer – und will trotz der Verpflichtung von Superstar Sadio Mané den FC Bayern weiterhin verlassen.

Robert Lewandowski will den FC Bayern verlassen. Mario Gomez hat Verständnis dafür, sollten die Gerüchte stimmen.
Robert Lewandowski will den FC Bayern verlassen. Mario Gomez hat Verständnis dafür, sollten die Gerüchte stimmen. © IMAGO / ActionPictures

Zum Mané-Transfer könne man seinem Ex-Klub „nur beglückwünschen“, sagt Gomez: „Mané ist ein Wahnsinnsspieler mit einzigartigen Fähigkeiten, soll charakterlich einwandfrei sein, stellt sich komplett in den Dienst der Mannschaft.“ Auf welche Position der 36-Jährige den Senegalesen am stärksten sieht, kann er nicht beantworten. Gomez ist „gespannt, wo und in welcher Konstellation Mané bei den Bayern spielen wird und was mit Lewandowski passiert“.

FC Bayern: Mario Gomez könnte Lewandowskis Verhalten verstehen – falls Haaland-Gerücht stimmen

Inzwischen hat der 30-Jährige, der für eine Ablöse von 32 Millionen Euro plus Bonuszahlungen vom FC Liverpool an die Isar wechselt, eine fixe Rückennummer. Bei den Reds trug Mané die 10, diese hat aber Leroy Sané. Daher läuft er nun mit der Nummer 17 auf - eine Rückennummer eines Weltmeisters. Gomez‘ Markenzeichen war einst die 33, die trug er auch in München.

Für die lief zwischen 2009 und 2013 in der Allianz Arena auf. In den vier Jahren bei den Bayern erzielte Gomez in 174 Spielen 113 Treffer. Alleine in der Bundesliga gelangen dem Angreifer im FCB-Dress in 115 Spielen 75 Tore. Ob Sadio Mané, der zunächst für drei Jahren bei den Bayern unterschrieb, irgendwann einmal eine ähnliche Quote vorzuweisen hat?

Lewandowski erzielte im Übrigen in bislang 375 Spielen für den FC Bayern 344 Treffer. Abzuwarten, ob da noch welche hinzukommen... (smk)

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