64-Millionen-Transfer

PSG fordert mit Cavani die Bayern heraus

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Edinson Cavani geht jetzt in Frankreich auf Torejagd.

Paris - Mit der Verstärkung durch Uru-Topstürmer Edinson Cavani fordert Paris SG die Bayern heraus. „Wir wollen diese Saison die Champions League gewinnen“, tönte der Clubboss in Richtung des Titelverteidigers.

Der französische Meister Paris Saint-Germain hat zur geplanten Eroberung des europäischen Fußball-Gipfels den Topstürmer Edinson Cavani vom SSC Neapel verpflichtet. „Wir wollen diese Saison die Champions League gewinnen“, sagte Clubpräsident Nasser Al-Khelaïfi bei der Bekanntgabe des Deals und der Präsentation des 26-jährigen Uruguayers am Dienstag in Paris. Der Torschützenkönig der vergangenen Serie-A-Saison (29 Treffer) unterzeichnete an der Seine den Angaben zufolge einen Fünfjahresvertrag. Nach französischen Medienberichten beträgt die Ablösesumme 64 Millionen Euro. Damit wäre es der teuerste Transfer in der Geschichte der Ligue 1.

Cavani erklärte unterdessen, er freue sich, Teil des „ehrgeizigen Projekts“ der Clubführung aus dem reichen Ölstaat Katar zu sein. „Ich bin einer, der immer gewinnen will (...). Auch in der Champions League können wir den Titel holen“, versicherte „El Matador“. Auf die Frage eines Journalisten, ob er sich mit dem schwedischen PSG-Star Zlatan Ibrahimovic, zuletzt mit 30 Treffern bester Torschütze der französischen Liga, gut verstehen werde, antwortete Cavani: „Ich denke, wir werden ein gutes Duo bilden, er ist auch ein Siegertyp.“

In Neapel zum Star gereift

Der in der uruguayischen Provinz in Salto geborene Cavani begann seine Karriere daheim bei Danubio und wurde 2007 vom italienischen Erstligisten Palermo verpflichtet, bevor er 2010 nach Neapel wechselte. In Italien traf er in 213 Pflichtspielen 112 Mal. In 54 Länderspielen erzielte er zudem 17 Tore. Mit den Urus verlor er bei der WM 2010 in Südafrika das Spiel um Platz drei gegen Deutschland mit 2:3, ein Jahr später gewann er aber die Copa América.

In Paris wird Cavani an der Seite von Stars wie „Ibra“, den Brasilianern Thiago Silva und Lucas Moura oder den Argentiniern Ezequiel Lavezzi und Javier Pastore spielen. Neuer Trainer des dreifachen französischen Meisters ist der frühere Nationalcoach Laurent Blanc. Er unterschrieb einen Zweijahresvertrag und betreut als Nachfolger des zu Real Madrid gewechselten Italieners Carlo Ancelotti die Hauptstädter.

sid

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