Coronavirus-Krise

Paderborn-Geschäftsführer: "Dann geht uns die Luft aus"

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Martin Przondziono, Geschäftsführer Sport des SC Paderborn. Foto: Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa

Paderborn (dpa) - Bundesligist SC Paderborn gerät durch die Corona-Pause im deutschen Fußball immer mehr unter finanziellen Druck.

"Es ist nicht so, dass wir nächsten Monat insolvent wären. Wir können das noch ein, zwei Monate hinauszögern aber dann geht uns die Luft aus", sagte Geschäftsführer Martin Przondziono in einem am Mittwochabend veröffentlichten Interview von Sport1.

Dem Eindruck, dass dem Aufsteiger in absehbarer Zeit ganz konkret die Zahlungsunfähigkeit drohen könnte, stellte sich die komplette Paderborner Geschäftsführung am Donnerstagnachmittag entgegen. "Durch die Tilgung sämtlicher Schulden im Dezember 2019, die durch den zweiten Aufstieg in die Bundesliga möglich geworden ist, haben wir eine gute Basis für die Zukunft geschaffen", sagten Przondziono, Ralf Huschen und Martin Hornberger in einer gemeinsamen Erklärung, die auf der Internetseite des Vereine veröffentlicht wurde.

"Alle Fußball-Proficlubs machen derzeit eine schwere Zeit durch, das ist auch in Paderborn nicht anders", heißt es in der Stellungnahme weiter. "Allerdings haben wir dank der vielen positiven Signale unserer Partner keine akut existenzbedrohende Situation. Unter Berücksichtigung dieser positiven Signale wird der SCP07 auch über den 30. Juni 2020 hinaus zahlungsfähig sein."

Przondziono-Interview

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