Viele Wackelkandidaten

Löws WM-Entscheidungen: Kader mit Fragezeichen

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Joachim Löw muss einige harte Entscheidungen treffen.

München - Joachim Löw ist am Zug. Nach der letzten Sichtung seiner Kandidaten für die WM wird der Bundestrainer am Donnerstag mit einem ersten erweiterten Kader von mehr als 23 Spielern erste wichtige Vorentscheidungen treffen.

„Es wird Entscheidungen geben, die dem einen oder anderen wehtun werden“, hatte Löw mehrfach angekündigt.

Löw wird vor allem entscheiden müssen, wie sehr er für in dieser Saison lange oder häufiger verletzte Wackelkandidaten wie Stürmer Mario Gomez, Benedikt Höwedes oder Marcell Jansen sein ursprüngliches Anforderungsprofil, das Topfitness und Spielrhythmus vorsah, aufweicht. „Wir brauchen einen Kader, der maximal belastbar ist“, sagte Löw. Als sicher gilt, dass auf der ersten Kaderliste von rund 27 Spielern Rekonvaleszent Sami Khedira, Torjäger Miroslav Klose und auch Dortmunds Torwart Roman Weidenfeller auftauchen werden.

Test gegen Polen ohne Bayern- und BVB-Spieler

Da der DFB erst am 13. Mai (Mitternacht) eine 30-Mann-Liste als vorläufiges WM-Aufgebot an den Weltverband (FIFA) melden muss, möchte sich Löw so viele Optionen wie möglich offen halten. Im Länderspiel am selben Tag in Hamburg gegen Polen könnte er noch Kandidaten sichten, zumal er ohnehin eine Mannschaft ohne etliche Fixkräfte für die WM aufbieten muss. Unter anderem fehlen gegen Polen die Nationalspieler von Bayern München und Borussia Dortmund wegen des DFB-Pokalendspiels am 17. Mai.

Den endgültigen 23-Mann-Kader muss Löw der FIFA erst am 2. Juni nach dem Trainingslager in Südtirol sowie dem Testspiel gegen Kamerun am 1. Juni in Mönchengladbach melden.

Diese 32 Teams sind bei der WM dabei

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dpa

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