Breitseite gegen Watzke

Sammer: "Schließe Draxler-Wechsel nicht aus"

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Matthias Sammer hat sich erneut zum Thema Julian Draxler geäußert.

München - Ein Wechsel von Julian Draxler zum FC Bayern München ist für Sportvorstand Matthias Sammer im Bereich des Möglichen. BVB-Boss Watzke erntet dagegen Kritik.

Bayern Münchens Sportvorstand Matthias Sammer  Bayern München will einen Transfer von Julian Draxler von Schalke 04 nicht ausschließen. „Ich schließe im Interesse des FC Bayern grundsätzlich und generell gar nichts aus, egal für welchen Spieler, national oder international. Warum sollte ich auch?“, sagte er auf die entsprechenden Frage in einem Interview mit Bild am Sonntag.

Konkret scheint der FC Bayern aber kein Interesse an dem Schalker Eigengewächs zu haben, dessen Ablösesumme auf 45,5 Millionen Euro festgeschrieben ist. „Das ist aktuell nicht unser Thema“, erklärte Sammer, betonte aber noch einmal, er werde „das Beste für den Klub niemals ausschließen, und wer zum Besten in Zukunft zählen wird, werdet ihr sehen.“

Sammer: Breitseite gegen Watzke

Wenig begeistert war und ist Sammer offensichtlich von Aussagen von Borussia Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke, der dem FC Bayern vorgeworfen hatte, mit den Verpflichtungen von Mario Götze und Robert Lewandowski den BVB zerstören zu wollen. „Seine Aussagen haben für mich ganz klar einen strategischen Hintergrund. Sie sollten Klischees bedienen und die niederen Instinkte der Menschen wecken. Das habe ich registriert.“

Nicht konkret äußern wollte sich Sammer zu den derzeit stockenden Vertragsverhandlungen mit Nationalspieler Toni Kroos. „Toni wird von uns sehr wertgeschätzt. Das haben wir mehrmals betont“, sagte Sammer und betonte: „Toni hat einen Vertrag bis Sommer 2015. Bis dahin wird sich gar nichts ändern. Und wir sind bemüht, dass er auch darüber hinaus für Bayern spielt.“

Unmittelbar bevor steht offensichtlich eine Vertragsverlängerung mit Arjen Robben, der ebenfalls noch bis 2015 an den FC Bayern gebunden ist. „Der eine will unbedingt, der andere auch. Das bedeutet: Es handelt sich nur noch um ein kurzfristiges Zeitfenster bis zum Vollzug“, sagte Sammer.

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SID

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