Rambo-José teilt weiter aus

Mourinho kann über mögliche Entlassung nur lachen und prahlt mit seinem Gehalt

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Teilt weiter aus: José Mourinho.

Manchester United kommt nach wie vor nicht aus den Schlagzeilen raus. Trotz des 3:2-Sieges am Wochenende gegen den FC Burnley sieht sich United-Coach José Mourinho weiter großer Kritik ausgesetzt.

Manchester - Vier Spiele, zwei Siege, zwei Niederlagen, Rang zehn in der Premier League. Den Saisonstart hatten sich die „Red Devils“ definitiv anders vorgestellt. Mal wieder in der Kritik: Trainer José Mourinho. Schon jetzt werden Gerüchte um eine mögliche vorzeitige Entlassung des Portugiesen laut. Gerüchte, über die „The Special One“ nur lachen kann.

„Sie sagen, ich bin in Gefahr, aber das glaube ich nicht. Wenn sie mich wegschicken, haben Sie irgendeine Ahnung, wie viel Geld die mir zahlen müssten?“, schimpfte Mourinho gegenüber der italienischen Tageszeitung La Repubblica. Erst Anfang des Jahres hatte er seinen Vertrag bei United bis 2020 verlängert. Laut dem englischen Telegraph erhält der 55-jährige bei United ein stattliches Gehalt von rund 16,5 Millionen Euro pro Saison. Bei einer vorzeitigen Entlassung müsste der 20-fache englische Meister seinem Coach als Abfindung mindestens ein Jahresgehalt zahlen. Eine Entlassung, zumal zu einem derart frühen Zeitpunkt in der Saison, käme demnach tatsächlich einem teuren Unterfangen gleich.

Liebesbeziehung zwischen „Mou“ und „Ed“ brökelt

Dabei ist Mourinhos Schimpftirade nicht die erste in dieser noch jungen Saison. Nach der deutlichen 0:3-Demontage gegen die Spurs aus Tottenham und dem damit schlechtesten Saisonstart seit 26 Jahren hatte „The Special One“ auf der Pressekonferenz wütend gegen die Medien geschossen. "Respekt, Respekt, Respekt, Mann. Dreimal Premier League, ich hab mehr Premier-League-Titel geholt als die anderen 19 Trainer zusammen.“ 

Knapp eine Woche später scheint sich die Stimmung im Old Trafford trotz des jüngsten Sieges gegen Burnley nicht gebessert zu haben. „Mou“ wirkt nach wie vor angefressen, insbesondere seine nicht berücksichtigte Spieler-Wunschliste für den Sommer stieß ihm übel auf. Das Verhältnis zu dem stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden und Transferverantwortlichen Ed Woodward gilt als zerrüttet. Gerade in der Innenverteidigung hätte Mourinho gerne Verstärkung erhalten. 

Jose Mourinho war wohl auch an Jerome Boateng interessiert

Neben Interesse an Toby Alderweireld (Tottenham Hotspur) und Harry Maquire (Leicester City) stand für kurze Zeit auch Bayerns Jerome Boateng im Fokus von ManUtd. Letztlich fand allerdings keiner der Genannten den Weg nach Manchester. Ed Woodward zeigte sich nicht überzeugt von der Wunschliste seines Trainers, was diesem übel aufstieß.

Nach der Länderspielpause müssen die „Red Devils“ zum Auswärtsspiel bei den Höhenfliegern vom FC Watford ran, die mit vier Siegen in die Saison gestartet sind und aktuell in der Premier League ganze sieben Plätze vor United rangieren. Ein Sieg könnte Balsam auf die Seele von Mourinho sein.

nc

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