Schlechter Saisonstart

Leverkusens Rudi Völler: Glaube an Mannschaft und Trainer

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Rudi Völler ist nach dem negativen Start der Leverkusener von der Hysterie genervt. Foto:

Leverkusen (dpa) - Bayer-Geschäftsführer Rudi Völler hat seinen Trainer Heiko Herrlich gestärkt.

"Wir haben nach zwei Spieltagen sieben Mannschaften, die gar keinen oder erst einen Punkt haben. Und ausgerechnet unser Trainer, der es in der vergangenen Saison erstklassig gemacht hat, steht so in der Kritik?", sagte Völler dem "Kicker". Die mit hohen Ambitionen gestarteten Leverkusener haben die ersten beiden Bundesliga-Spiele bei Borussia Mönchengladbach (0:2) und gegen den VfL Wolfsburg (1:3) verloren. Nach der Länderspielpause spielt der Tabellenfünfte der vergangenen Saison beim deutschen Fußball-Rekordmeister FC Bayern München.

Kritik sei okay, sagte Völler. Sie sei sogar teilweise berechtigt. Herrlich habe "ein paar Entscheidungen getroffen, die würde er heute vielleicht nicht mehr so treffen. Aber dass er deshalb zur Disposition stehen soll? Nach zwei Spieltagen? Und dann nur der Trainer von Bayer Leverkusen? Es gibt auch andere ambitionierte Teams, die nicht gepunktet haben! Diese Hysterie nervt", meinte der frühere Teamchef der deutschen Nationalmannschaft.

Völler kritisierte auch die Bayer-Profis: "Einige Spieler haben mir ein wenig zu viel davon gesprochen, wie gut wir sind und wie weit vorne wir landen können. Mein Tipp: Nicht so viel reden, mehr machen. Auf dem Platz." Völler stellte fest: "Wir müssen alle eine Schippe drauflegen. Ich glaube an die Mannschaft und an den Trainer."

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